Nach 13 Jahren im Weltcup zieht unsere Speed-Lady den Schlussstrich.
Unvergessen: 2013 schockte die damals 18-Jährige die Ski-Welt, raste in Levi mit Startnummer 53 sensationell auf Platz 4. Doch dann kam das bittere Pech: Gleich zwei Kreuzbandrisse innerhalb eines Jahres bremsten die Kämpferin aus.
Ihr größter Triumph
Christina Ager gab nie auf, quälte sich durch die Reha und belohnte sich in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo (Italien) mit Platz 3. Ihr emotionalster Moment! Ager sagt heute: „Der Skisport hat mich gelehrt, nach Rückschlägen immer wieder aufzustehen.“ 2015 wechselte sie zu den Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G. In der Abfahrt erreichte sie in Cortina d’Ampezzo (ITA) den dritten Platz im Weltcup. Im Europacup triumphierte sie zehnmal und fuhr 22-mal auf das Podest.
Tank ist leer
Warum jetzt Schluss ist: Nach exakt 100 Weltcup-Starts spürt die Abfahrts-Spezialistin: Der Tank ist leer! „Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um ein neues Kapitel aufzuschlagen“, so Ager dankbar Richtung Familie und Trainer.