So lief der Vettel-Krimi

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So lief der Vettel-Krimi

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Jeden Tag tauchen neue Fakten zum Vettel-Ferrari-Coup auf.

Vettels Sensations-Wechsel von Red Bull zu Ferrari hat sich lange abgezeichnet. Da aber sowohl Vettel als auch sein Red-Bull-Mentor Helmut Marko heile Welt vorgaukelten, übersahen sogar Insider die vielen Indizien, die für den Coup sprachen. Bereits im Frühjahr ging der Serien- Weltmeister das erste Mal fremd -am hauseigenen Red-Bull-Ring in Spielberg!

Für eine TV-Doku drehte Vettel ein paar Runden im 1988er-Ferrari von Gerhard Berger und schwärmte: "Es war gigantisch. Am liebsten wäre ich ewig weiter gefahren." Marko mit dem für ihn typischen Humor: "Jetzt können wir deinen Freunden in Maranello sagen, dass du schon im Ferrari gesessen bist."

Denn, so ein Zufall, kurz davor war Vettel tatsächlich in Maranello gesehen worden. Angeblich nur, um sich privat einen Ferrari zu kaufen - einen California.

Vettel zog geheime Ausstiegs-Klausel
Im Red-Bull-Boliden rumpelte Vettel weiter durch die Formel-1-Saison und immer wieder tauchten Ferrari-Gerüchte auf. Marko dementierte beharrlich: "Ein vierfacher Weltmeister ist nicht jemand, der gleich alles hinschmeißt."

Red-Bull-Boss Mateschitz verlor seine Freude an Vettel. Der verhandelte hinter dem Rücken der Red-Bull-Bosse mit Ferrari. Nach außen sagte er brav: "Ich habe für nächstes Jahr einen Vertrag bei Red Bull. Also gehe ich davon aus, dass ich dort auch fahre." Er sagte nur "ich gehe davon aus " Sehr clever.

Was kaum einer wusste: Vettel hat eine Ausstiegsklausel bei Red Bull - für den Fall, dass er am 30. September nicht unter den Top 3 der WM wäre. Die zog er und machte alles offiziell.

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