Nordschleife

Tödlicher Unfall auf dem Nürburgring

Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein starb im Wrack seines Aston Martins.

Ein Langstreckenrennen auf dem Nürburgring ist am Samstag von einem tödlichen Unfall überschattet worden. Beim dritten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der berühmten Nordschleife verunglückte am Samstag Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein in seinem Rennwagen, wie das "Main-Netz" berichtet.

Der 43-Jährige war in der 22. Runde des Vier-Stunden-Rennens im Streckenabschnitt "Bergwerk" ´mit seinem Aston-Martin mit zwei anderen Fahrzeugen kollidiert und hatte sich überschlagen. Beim Aufprall auf die Leitplanke wurde die Heckpartie des Wagens stark beschädigt und der Aston Martin fing Feuer. Der Pilot konnte sich nicht aus dem Wrack befreien und erlag trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen nach Angaben des Veranstalters noch an der Unfallstelle einer Rauchgasvergiftung.

Prinz zu Löwenstein ist Erbprinz der Fürstenfamilie Löwenstein mit Sitz in Kleinheubach. Er leitete den Forstbetrieb Fürst Löwenstein und das Weingut. Er hinterlässt eine Frau und vier kleine Kinder.