Der sechsfache Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte hat drei Goldmedaillen für gesamt 385.520 US-Dollar (ca. 328.000 Euro) versteigert.
Die höchste Summe - nämlich 183.000 Dollar (knapp 156.000 Euro) - zahlte ein Käufer für das Edelmetall, das Lochte für den Titel mit der 4-x-200-m-Kraulstaffel der USA bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking erhalten hatte. Zudem trennte sich der 41-Jährige von Gold für den Sieg mit der 4-x-200-m-Kraulstaffel bei den Spielen 2004 in Athen.
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Von Olympia in Rio de Janeiro 2016 versteigerte der 2008 bei der Kurzbahn-WM in Manchester über 200 m Rücken von Markus Rogan im Gold-Duell geschlagene Lochte ebenso sein Staffelgold über diese Distanz. "Ich bin nie für Goldmedaillen geschwommen", hatte Lochte im Dezember über die Versteigerung geschrieben. "Bei meiner Leidenschaft ging es immer darum, einer der besten Schwimmer der Welt zu sein. Diese Medaillen? Sie waren nur das Tüpfelchen auf dem i einer unglaublichen Reise."
Verschenkte Medaillen
Lochte beschreibt zudem, wie er Medaillen für internationale Wettkämpfe an Fans und Kinder verschenkt habe. "Es geht darum, die nächste Generation zu inspirieren und ihnen zu helfen, ihre Träume zu verfolgen", schrieb er. "Die Erinnerungen, die harte Arbeit und die Verbindung zu euch allen sind das, was ich am meisten schätze." 2022 hatte Lochte seine sechs olympischen Bronze- und Silbermedaillen für eine Auktion zur Verfügung gestellt. Die Einnahmen sollten einem guten Zweck zugutekommen.