Verwirrung um Schlieri-Comeback

Skispringen

Verwirrung um Schlieri-Comeback

Comeback: Springer-Chef Kuttin dementiert Rückkehr in Engelberg.

Schlierenzauzer ist nach seinem im März erlittenen Kreuzbandriss wieder fit - seit Wochen peilt er ein Weltcup-Comeback in Engelberg (17./18.12.) an. Nun, eine Woche vor der möglichen Rückkehr, ist aber noch nicht fix, ob er in der Schweiz an den Start geht. Dabei ist der Tiroler nach erfolgreichen Trainingssprüngen in Seefeld im ORF-Interview guter Dinge: "Es fühlt sich sehr gut an. Es ist schön, die Skier wieder anzuhaben und den Schnee zu spüren."

Trainer müssen einem Start erst zustimmen
Klingt, als würde dem Comeback nichts mehr im Wege stehen -fast. Denn auch die Trainer müssen einem Start zustimmen: "Sie müssen entscheiden, wo ich meinen Wiedereinstieg feiern darf." Und die könnten den Wettkampf-Hunger des 26-Jährigen nun bremsen. Denn in der Tiroler Tageszeitung erklärt Cheftrainer Heinz Kuttin: "Gregor wird nicht starten. Engelberg kommt noch zu früh."

Am Montag berät sich Kuttin mit Trainerteam
Schließlich fehlen Schlierenzauer noch Trainingseinheiten auf der Großschanze. Die sind aufgrund des Schneemangels in Predazzo (ITA) und Planica (SLO) schwer nachzuholen. Allerdings ist ein Training auf der Engelberger Titlis-Schanze noch vor den Bewerben nicht ausgeschlossen. Plus: Am Montag berät sich Kuttin noch mit den Stützpunkttrainern. Fällt erst da die endgültige Entscheidung?