Team reagiert

Doping-Verdacht: Weltverband suspendiert Red-Bull-Star

Wegen "unerklärlichen Anomalien" wurde ein Red-Bull-Star aus Spanien vorläufig suspendiert, auch sein Team hat sich umgehend von ihm distanziert. 

Immer wieder sorgen Doping-Vorwürfe für Negativ-Schlagzeilen, nun hat es den nächsten Star erwischt. Diesmal war es einer aus den Reihen von Red Bull, die ihn darauf umgehend vor die Tür gesetzt haben.

Betroffen ist diesmal das aufstrebende Rad-Team von Red Bull-Bora-Hansgrohe. Denn der Weltverband UCI hat den Klassiker-Spezialisten Oier Lazkano wegen "unerklärlichen Anomalien" in seinem biologischen Athletenpass (ABP) aus den Jahren 2022, 2023 und 2024 vorübergehend suspendiert.

Oier Lazkano Red Bull Bora
© Getty

Zu dem Zeitpunkt fuhr der mittlerweile 25-Jährige für das spanische World-Tour-Team Movistar und feierte unter anderem Siege im Clasica Jaen und Etappenerfolge bei der Boucles de la Mayenne und der Wallonie-Rundfahrt. 

Herber Rückschlag für Red-Bull

Für das deutsch-österreichische Team dennoch ein herber Rückschlag. Nach der Verpflichtung von Olympia-Sieger Remco Evenepoel und dem starken Rundfahrt-Team mit Florian Lipowitz, Primoz Roglic, Jai Hindley und Daniel Martinez wollte man auch bei den Klassikern aufzeigen.

Mit Gianni Vermeersch und Top-Talent Callum Thornley wollte man auch bei den Kopfstein-Klassikern in Flandern und bei Paris-Roubaix für Furore sorgen. "Wir bestätigen, dass Oier Lazkano nicht länger Teil unseres Teams sein wird. Dies folgt der Entscheidung der UCI, ihn vorläufig zu suspendieren. Der Fall betrifft die Saisons 2022 bis 2024 – also die Zeit vor seinem Beitritt zu unserem Team", heißt es in einem Statement von Red Bull. Damit ist das Kapitel geschlossen und der Fokus wird auch heuer wieder auf den drei Grand Tours liegen.

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