Extremsport-Legende springt in den Tod
Extremsport-Legende springt in den Tod

Drama in der Schweiz

Extremsport-Legende springt in den Tod

Nächster Tragischer Todesfall schockt Extremsport-Szene.

Anfang der Woche erschütterte der Tod von Skydiver Erik Roner die Extremsport-Szene, am Donnerstag kam es zum nächsten tragischen Unfall. Der US-Extremsportler und TV-Star Johnny Strange ist am Donnerstag bei einem Sprung mit einem Wingsuit in den Urner Bergen ums Leben gekommen. Der 23-Jährige geriet wenige Sekunden nach dem Absprung in eine instabile Fluglage und stürzte ab.

Ein Sprecher der Urner Kantonspolizei bestätigte auf Anfrage, dass es sich bei dem Verunglückten um den amerikanischen Extremsportler handelte. Er bestätigte Angaben des US-Promiportals TMZ.

Unfallursahce ungeklärt
Strange wollte mit einem amerikanischen Kollegen vom Berg Gitschen von etwa 2.000 Metern über Meer in Richtung Bolzbach abspringen, wie die Urner Kantonspolizei mittelte. Als Strange kurz nach 12.00 Uhr als Erster startete, kam es wenige Sekunden nach dem Absprung zum Unfall.

Am Unfalltag sei es in der Region windig gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die genaue Unfallursache sei offen. Sie ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

US-Star postete noch letztes Video
Strange hatte als 17-Jähriger als jüngster Mensch die sieben höchsten Berge der sieben Kontinente (Seven Summits) bezwungen und erlangte so Berühmtheit. Erst am Mittwoch hatte der 23-Jährige auf Instagram noch ein Video und ein Foto gepostet, das ihn und einen weiteren Swingsuit-Piloten nahe an Bäumen und Felsen zeigt. "Welchen Baum sollen wir für Weihnachten mit nach Hause bringen?", scherzte der US-Amerikaner dazu.

In der Schweiz wollte Strange Flüge "so nah wie möglich am Gelände" filmen, wie er Anfang der Woche in einer Radio-Sendung erklärt hatte. Einer dieser Versuche wurde ihm nun zum Verhängnis...