Flitzer-Skandal beim Berlin-Marathon

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Flitzer-Skandal beim Berlin-Marathon

Störenfried konnte im Auslauf überwältigt werden.

Mit einer Zeit von 2:03:23 Stunden hat Wilson Kipsang beim Berlin-Marathon einen neuen Weltrekord aufgestellt. Für Aufsehen sorgte aber ein Flitzer, der wenige Meter vor dem Kenianer mit einer Frauenstartnummer auf die Strecke gesprungen war, als Erster das Zielband zerrissen und sich für den Weltrekord feiern lassen hatte.

Der Flitzer konnte im Auslauf von den Ordnern überwältigt werden und wurde sofort der Polizei übergeben. Wie sich herausstellte, ist der Flitzer eine Wiederholungstäter: Es handelt sich um einen Italiener, der in Wolfsburg wohnt. Schon vor einer Woche beim Bundesliga-Spiel zwischen Hannover und Augsburg rannte der 35-Jährige aufs Spielfeld und machte - wie auch beim Marathon - Werbung für ein Prostitierten-Service.

Weltrekordler Kipsang nahm den Vorfall in Berlin jedenfalls gelassen. "Ich dachte, das wäre ein Mitarbeiter der Organisation", so der 31-Jährige.

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