Fivers jagen gegen Hard das Final-Comeback

Handball-Meisterschaften

Fivers jagen gegen Hard das Final-Comeback

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Die Fivers Margareten stehen in der "best of three"-Finalserie der spusu Handballliga unter Zugzwang.  

Nach der 27:28-Niederlage im Auftaktspiel gegen Hard muss am Montag (ab 19.30 Uhr) in Partie zwei ein Heimsieg her. Die Statistik spricht freilich klar für die Vorarlberger: In bisher 18 Finalserien ist es dem Verlierer von Spiel eins lediglich zweimal gelungen, das Blatt noch zu wenden - immerhin einmal den Fivers, die nun ein "Feuerwerk" zünden wollen.

Fivers-Manager glaubt an Comeback

Auch 2018 verloren die Wiener auswärts die Eröffnung, nur um die "best of five"-Serie mit 3:1 zu gewinnen und ihren dritten und bisher letzten Meistertitel zu holen. Und so lebt auch diesmal der Glaube an das zweite Triple aus Supercup, Cup und Meisterschaft weiter. "Wirklich große Mannschaften kommen gerade nach so einer bitteren und kuriosen Niederlage wie in Hard wieder zurück, wir sind so eine", zeigte sich Fivers-Manager Thomas Menzl mehr als überzeugt.

Auch Trainer Peter Eckl strich seinen Optimismus hervor. "Für uns hat sich eigentlich trotz der bitteren Niederlage nicht wirklich etwas verändert. Wir brauchen einen Heimsieg und einen Auswärtssieg", verwies er auf die Fakten. "In Hard hat bei uns über ganz lange Phasen des Spiels viel gut gepasst, jetzt müssen wir daheim noch einen Gang zulegen. Wir wollen nochmals nach Hard reisen und den Titel holen, dafür müssen wir am Montag zu Hause das nächste Feuerwerk zünden."

Die Niederlage in Hard hatte sich Eckls Team insofern auch selbst zuzuschreiben, als Goalie Wolfgang Filzwieser beim Stand von 27:27 zwei Sekunden vor dem Ende wegen einer unnötigen Spielverzögerung Rot sah und der fällige Siebenmeter von Hards Lukas Schweighofer verwertet wurde. "Es war ein großer Fehler, der kann in der Hitze des Gefechts passieren", zeigte Eckl aber zumindest teilweise Verständnis.

Ähnliches darf man sich am Montag nicht mehr leisten, sonst steht Hards siebenter Meistertitel - es wäre der erste seit 2017 - fest. Für "Teufel"-Co-Trainer Risto Arnaudovski eine klare Sache: "Wir glauben fest daran und hoffen, dass wir nach sechzig Minuten mit dem Meistertitel im Gepäck nach Hause fahren werden."

Wie immer das Duell auch ausgeht, sicher ist, dass die Partie in der ausverkauften Wiener Hollgasse vor 300 Zuschauern das vorläufig letzte Heimspiel von Lukas Hutecek, Tobias Wagner und Nikola Stevanovic ist. Das Fivers-Trio verlässt den Club im Sommer Richtung Ausland.

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