Vuelta a Espana

Felswand: Sturz-Drama um Rad-Superstar

Horrorstürze auf der 16. Vuelta-Etappe mit Berg-Ankunft bei den Covadonga-Seen: Der bis Dienstag Berg- und Punkte-Führende Wout van Aert (BEL) krachte in eine Felswand und musste verletzt aufgeben.  

Ganz schlimm erwischte es einen Rad-Superstar: Der Olympia-Dritte im Zeitfahren Wout van Aert stürzte auf der schwierigen Dienstag-Etappe bereits in der Anfangsphase. Er kämpfte sich zurück und übernahm sogar die Führung. Doch auf der Abfahrt vom Collada Llomena kam es auf der regennassen Bergstraße zum Horrorcrash, in den Van Aert (Visma) abermals verwickelt war: Der Belgier rutschte wie seine Flucht-Kollegen Felix Engelhardt (GER/Jayco-AlUla) und Isaac del Toro (MEX/UAE Team Emirates) in einer Kurve aus, alle drei krachten in eine Steinwand.

O'Connor rettete 5 Sekunden Vorsprung

Während Del Toro und Engelhardt das Rennen fortsetzen konnten, versuchte Van Aert, auf einem Ersatzrad mit blutendem Knie weiter zu fahren. Doch es ging nicht. Für den tragischen Helden ist die Vuelta zu Ende.

Die Etappe gewann Marc Soler (ESP/UAE), Ben O‘Connor (AUS/Decathlon) rettete fünf Sekunden seines Gesamt-Vorsprung gegenüber Primoz Roglic (SLO/Red Bull). O'Connor-Kollege Felix Gall fiel auf Gesamt-Platz 25 zurück (+54:09).

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