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Tennis

Österreichs Tennis-Stars schieden aus

Sowohl Stefan Koubek als auch Werner Eschauer sind bei ihren Turnieren ausgeschieden. Besonders Eschauer steckt in einem Tief.

Rückschläge für Österreichs Tennis-Profis. Sowohl Stefan Koubek (in Zagreb) als auch Werner Eschauer (in Acapulco) schieden aus. besonders Eschauer steckt in einem schweren Formtief.

Koubek in zweiter Runde out
Stefan Koubek ist wie im Vorjahr in der zweiten Runde des ATP-Turniers in Zagreb ausgeschieden. Der 31-jährige Kärntner musste sich am Mittwoch im vierten Aufeinandertreffen mit dem vier Jahre jüngeren Olivier Rochus im Achtelfinale nach nur 68 Minuten mit 2:6,4:6 geschlagen geben. Rochus glich damit auf 2:2 aus. Für Koubek, der ja beim Challenger in East London (Südafrika) ins Finale eingezogen war, geht es nun in die USA.

Österreichs Nummer 1 war schon zum Auftakt des 370.000-Euro-Hartplatz-Events gegen den Kroaten Franko Skugor vor dem Aus gestanden und hatte sich erst nach Abwehr von zwei Matchbällen in drei Sets durchgesetzt. "Ganz schlecht gespielt und gewonnen", habe er, meinte Koubek nach diesem Spiel.

Auch gegen Rochus lief es nicht nach Wunsch, Koubek geriet rasch mit 1:4 in Rückstand und Satz 1 war nach einer halben Stunde vorbei. Im zweiten hielt Koubek bis zum 4:4 mit, hatte zuvor ein 0:30 bei Aufschlag des Belgiers vergeben und musste seinerseits seinen Aufschlag zum 4:5 abgeben. Damit war die Entscheidung gefallen.

Auch Eschauer ausgeschieden
Die fünfte Erstrunden-Niederlage im sechste ATP-Turnier 2008 hat Werner Eschauer am Dienstag beim 794.000-Dollar-Sand-Turnier in Acapulco erlitten. Der Niederösterreicher, der im April 34 Jahre alt wird, musste sich dem als Nummer 2 gesetzten Spanier Carlos Moya mit 4:6,4:6 geschlagen geben. Moya stellte damit im Head-to-Head mit Eschauer auf 1:1, 2007 hatte der Hollensteiner den Spanier auf dem Weg ins Amersfoort-Finale in drei Sätzen geschlagen.

Für Eschauer verläuft die Saison bisher alles andere als erfreulich. Lediglich in Chennai zum Saisonauftakt überstand er eine Runde, danach setzte es nur noch Niederlagen, u.a. auch im bereits bedeutungslosen Davis-Cup-Einzel gegen Bob Bryan. Die Gesamt-Saisonbilanz für Eschauer lautet damit im Einzel 1:7. Im Doppel war er weit erfolgreicher: Beim gut dotierten Challenger in Wroczlaw erreichte er mit Jürgen Melzer ebenso das Finale wie zuletzt in Buenos Aires an der Seite des Australiers Peter Luczak.

Der zuletzt auf Platz 82 zurückgefallene Eschauer muss sich in den nächsten Monaten aber steigern, da er einige Punkte zu verteidigen hat und dann sogar der Top-100-Platz wackeln würde.