Pogacar

Radsport

Pogacar triumphiert bei Paris-Nizza

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Tadej Pogacar hat erstmals die Traditionsrundfahrt Paris-Nizza gewonnen und das Duell mit seinem großen Widersacher und Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard klar für sich entschieden.

Der slowenische Radstar triumphierte auch am Sonntag auf der achten und letzten Etappe über 118,4 km rund um Nizza und sicherte sich den Gesamtsieg mit einer Machtdemonstration. In Italien gewann Olympiasieger Primoz Roglic die Rundfahrt Tirreno-Adriatico.

"Ich bin Paris-Nizza noch nie zuvor gefahren. Es war immer ein Traum, das Rennen einmal zu gewinnen. Attacke ist die beste Verteidigung. Ich kenne die Straßen hier sehr gut vom Training und so wusste ich, wann ich angreifen musste", sagte Pogacar, der zuvor die beiden Bergankünfte in La Loge des Gardes und auf dem Col de la Couillole gewonnen hatte. Insgesamt steht der Slowene nun schon bei neun Saisonsiegen, am Sonntag hielt er Vingegaard um 33 Sekunden auf Distanz. In der Gesamtwertung behielt er 53 Sekunden vor dem Franzosen David Gaudu die Oberhand.

Vingegaard lag als Dritter 1:39 Minuten zurück. Für ihn bleibt 16 Wochen vor dem Tour-Auftakt in Bilbao noch Arbeit. "Ich muss mich in dieser Saison noch verbessern. Dieses Rennen war nicht mein absolutes Hauptziel. Es ist noch Zeit, dies zu erreichen. Wir sind hier noch nicht bei der Tour. Ich zweifle nicht an mir", sagte der Däne.

Gregor Mühlberger kam als bester Österreicher auf der Schlussetappe als 42. (+8:39) ins Ziel. Auch Felix Großschartner (47.) kam mit dieser Gruppe an. Marco Haller wurde 60. (+14:58). Gesamt war ebenfalls Mühlberger der stärkste ÖRV-Akteur - als 31. mit einem Rückstand von 30:56 Minuten. Großschartner beendete die Rundfahrt als 54. (+49:31), Haller als 71. (+1:01:59 Stunden).

Roglic holt in Italien Gesamtsieg

In Italien gewann der Belgier Jasper Philipsen die Schlussetappe über 154 km rund um San Benedetto del Tronto im Sprint. Der favorisierte Slowene Roglic sicherte sich zum zweiten Mal nach 2019 den Tirreno-Adriatico-Gesamtsieg vor dem Portugiesen Joao Almeida (+18 Sek.) und dem Briten Tao Geoghegan Hart (+23). Der Tiroler Felix Gall (AG2R) beendete die Rundfahrt als guter Gesamt-16. mit 2:14 Min. Rückstand auf Roglic, Patrick Gamper (Bora) wurde 141.
 

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