Francesco Moser

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Radsportidol fordert Doping-Liberalisierung

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Mit der Aussage "Wenn wir nicht in der Lage sind, faire Kontrollen zu garantieren, ist es sinnvoller, zumindest unter den Profis Doping zu liberalisieren", heizt die italienische Rad-Legende Francesco Moser die Dopingdiskussion neu an.

Der ehemalige Weltmeister, Giro Sieger und Stundenweltrekordler spricht sich gegenüber italienischen Medien offen für die Doping-Liberalisierung aus. "Die Kontrollen haben nur Sinn, wenn sie ernsthaft und für alle gleich sind" betonte Moser, der auch Präsident des Gewerkschaftsverbandes der Radprofis (CPA) fungiert. Als Beispiel nennt Moser den Fall seines italienischen Landsmannes Ivan Basso.

Keine Beweise
"Laut einem Dossier aus Spanien ist er schuldig, es gibt aber keine Beweise gegen ihn. So lange es die nicht gibt, sollte er Rennen fahren dürfen", sagt Moser. Basso war vor dem Start der Tour de France von den Organisatoren gesperrt worden. "Doch am Schluß hat Floyd Landis die Organisatoren bestraft", so Moser.

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