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Beachvolley

Schwaiger-Sisters holen Gruppen-Sieg

Am Donnerstag feierten die Schwaiger-Schwestern den dritten Erfolg im dritten Spiel und holten damit souverän den Gruppensieg.

Die Niederösterreicherinnen Doris und Stefanie Schwaiger präsentieren sich beim Heimturnier am Wörthersee weiter in Olympia-Form. Die Schwestern aus dem Waldviertel gewannen beim Beach-Volleyball-Grand-Slam in Klagenfurt am Donnerstag auch ihr drittes Spiel 2:1 und zogen damit als Gruppensiegerinnen direkt ins Achtelfinale ein. Ohne Erfolg ausgeschieden sind hingegen die ÖVV-Teams Sara Montagnolli/Kerstin Pichler und Christina Gschweidl/Barbara Hansel.

"Besser kann's gar nicht sein. Wir haben uns mittlerweile am Center Court gut eingespielt", betonte eine erleichterte Stefanie Schwaiger nach Dreisatzerfolg gegen das deutsche Team Banck/Günther. "Wir waren wieder nervös, aber im Vergleich zu gestern war das gar nichts mehr", erklärten die beiden unisono, "das Publikum hier ist einfach toll und auch die Anfeuerung von unserer Familie tut uns sehr gut".

Zwischenrunde übersprungen
Mit dem Gruppensieg ersparen sich die Niederösterreicherinnen die Zwischenrunde und haben genügend Zeit, sich auf ihr zweites Klagenfurt-Achtelfinale nach 2007, vorzubereiten. "Uns ist egal, gegen wen wir spielen, wir haben keinen Horrorgegner", betonte die 23-jährige Doris Schwaiger. Drei brasilianische Spitzenteams bleiben den Österreicherinnen vorläufig erspart, Renata/Talita, Juliana/Larissa und Ana Paula/Shelda verbuchten ebenfalls durchwegs Siege.

Gschweidl/Hansel out
Erwartungsgemäß kam hingegen das Aus von Gschweidl/Hansel. Die heimische Nummer drei musste sich nach der dritten Niederlage mit dem letzten Gruppenplatz bescheiden. Die 28-jährige Niederösterreicherin und ihre vier Jahre jüngere Partnerin aus Wien beendete das Heimturnier damit auf Rang 25. Auch die Innsbruckerin Montagnolli und Pichler mussten die dritte Niederlage einstecken.

Die 29-jährige Tirolerin, der die ÖOC-Startverweigerung gegen ihre verletzte Partnerin Sabine Swoboda weiterhin im Magen liegt, unterlag mit ihrer Ersatzpartnerin aus Kärnten den Olympia-Starterinnen Mouha/Van Breedam aus Belgien nach Gewinn des ersten Satzes 1:2. "Nach nur einem gemeinsamen Training kann man auf der World Tour nicht bestehen. Wir waren nicht eingespielt, aber man hat auch gesehen, dass da in Zukunft noch mehr gehen kann", meinte Montagnolli. "Für mich waren die drei Spiele am Center Court großartig. Schade, dass wir nicht weitergekommen sind", meinte die 26-jährige Wolfsbergerin Pichler.