Österreich mit vier Booten bei WM im Oman

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Österreich mit vier Booten bei WM im Oman

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Vier österreichische Boote segeln ab Dienstag bei den Weltmeisterschaften im Oman.

Angeführt wird das Aufgebot von den Olympiazehnten Benjamin Bildstein/David Hussl im 49er, in dieser Klasse ist mit Keanu Prettner/Jakob Flachberger auch ein Nachwuchsboot mit dabei. Im Nacra 17 treten Laura Farese/Matthäus Zöchling an, im 49erFX Laura Schöfegger/Lisa Farthofer. Die Medaillenentscheidungen fallen am Sonntag.

"Wir sind hier mit speziellen Bedingungen konfrontiert: Warme Temperaturen, schwache Seabreeze und Leicht- bis Mittelwind", berichtete OeSV-Sportdirektor Matthias Schmid. Kritisch sieht er die zumeist kleinen Teilnehmerfelder. Zwar sind viele Topboote mit dabei, aber nicht wie sonst auch zahlreiche Nachwuchs-Teams. "Viele Nationen haben am Ende des Jahres nicht mehr die notwendigen Mittel, um hier anzutreten. Ich bin froh, dass wir alle Herausforderungen gemeistert haben, und hoffe auf eine erfolgreiche Weltmeisterschaft."

Bildstein/Hussl bestreiten die erste Regatta seit den für sie enttäuschend verlaufenen Sommerspielen. "Wir freuen uns auf die Titelkämpfe, auch wenn wir nicht topvorbereitet an den Start gehen. Aber wir haben schon sehr viel Erfahrung und Zeit auf dem 49er gesammelt und sind durchaus optimistisch, dass wir hier vorne mitfahren können", erklärte Steuermann Bildstein. Den Fokus im Training legte das Duo auf die Starts, die in Tokio nicht geklappt hatten.

Ihre erste WM bestreiten Schöfegger/Farthofer. "Auch wenn wir gegen eine routinierte und eingespielte Konkurrenz segeln, wollen wir das Maximum herausholen", erklärte Schöfegger. Farese/Zöchling haben sich die Teilnahme am Medal Race zum Ziel gesetzt. "Wenn uns die Bedingungen in die Karten spielen und wir unsere Performance abliefern können, dann ist auch ein Top-5-Platz möglich", sagte Vorschoter Zöchling.

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