Österreichs Segel-Duo geht getrennte Wege

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Österreichs Segel-Duo geht getrennte Wege

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Thomas Zajac und Barbara Matz gehen im Segelsport getrennte Wege. 

Das seit 2017 formierte Team landete bei den Olympischen Spielen heuer in Tokio im Nacra 17 an der elften Stelle, es war zugleich das letzte gemeinsame Antreten. Ob Zajac seine Karriere in einer olympischen Bootsklasse fortsetzen wird, will er spätestens im Frühsommer 2022 entscheiden. Matz will im Spitzensport bleiben.

"Wir haben gemeinsam viele Erfolge gefeiert und ich kann aus dieser Zusammenarbeit viel mitnehmen. Vor allem die Hingabe und Hartnäckigkeit, die Babsi jeden Moment für unser Ziel eingebracht hat, war faszinierend", sagte Zajac, der mit seiner Vorschoterin u.a. zweimal die Kieler Woche gewann und Weltcup-Podestplätze errang. "Ich bin sehr dankbar diese Chance bekommen zu haben und blicke mit viel Stolz auf das Erreichte zurück", erklärte Matz, die bereits "an einer neuen Olympia-Kampagne" arbeitet.

Zajac, Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner von Rio 2016, sucht vorerst im Big-Boat-Segment eine neue Herausforderung, auch das Coaching-Thema interessiert ihn. "Konkret werde ich Aufbauarbeit bei einem Nacra-17-Projekt der indischen Nationalmannschaft leisten", sagte er. Der Österreichische Segelverband bemüht sich ebenfalls um eine Kooperation mit dem erfolgreichen Athleten.

Der 36-jährige Zajac ist übrigens kein Bundesheersportler mehr. Er wurde am Montag symbolisch für alle Spitzensportler, deren Verträge auslaufen, gemeinsam mit Schützen Gernot Rumpler, Kanutin Nadine Weratschnig, Schwimmer David Brandl, Mountainbiker Gregor Raggl und Orientierungsläufer Gernot Ymsen von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner in der Roßauer-Kaserne verabschiedet.
 

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