Sieg: Thiem zog in Miami in dritte Runde ein

Tennis

Sieg: Thiem zog in Miami in dritte Runde ein

Gegen den Australier Groth erzielte Dominic Thiem einen 7:5, 6:2-Erfolg.

Tennis-Ass Dominic Thiem hat sich zum Auftakt des Masters-1000-Turniers in Miami keine Blöße gegeben. Der 22-jährige Niederösterreicher besiegte am Karfreitag in der zweiten Runde den Weltranglisten-77. Sam Groth klar mit 7:5,6:2. Nach 76 Minuten verwandelte er seinen ersten Matchball gegen den Australier, dessen Widerstand im zweiten Satz gebrochen war.

Dominiert
Thiem dominierte die Partie von Anfang an, verabsäumte es aber, früher für klare Verhältnisse zu sorgen. Acht Breakchancen ließ der Lichtenwörther vorbeiziehen, ehe er Groth zum 6:5 doch noch den Aufschlag abnahm. Im zweiten Satz hatte der Australier jedoch nichts mehr entgegenzusetzen und musste gleich sein erstes Service-Game abgeben. Thiem, der in der ersten Runde ein Freilos hatte, breakte anschließend auch zum 3:0 und holte insgesamt sieben Games in Folge. Locker servierte er schließlich zum 6:2 aus.

Nächster Gegner Yoshihito Nishioka
In der dritten Runde bekommt es der Lichtenwörther nun mit dem japanischen Qualifikanten Yoshihito Nishioka zu tun, der den an Nummer 21 gesetzten Spanier Feliciano Lopez 6:4,6:4 niederrang. Gewinnt Thiem das erste Spiel gegen die 20-jährige Nummer 124 der Welt, könnte im Achtelfinale ein Duell mit dem aktuell in Hochform agierenden Novak Djokovic warten. Die serbische Nummer eins der Welt startet allerdings erst am Samstag gegen den Briten Kyle Edmund ins Turnier.

In der Vorwoche war Thiem in Indian Wells um den Vergleich mit Djokovic umgefallen, da er zuvor im Achtelfinale an Jo-Wilfried Tsonga gescheitert war. 2015 hatte Thiem in Miami das Viertelfinale erreicht, dort war gegen Andy Murray Endstation gewesen.

Doppel-Einsatz
Am Nachmittag (Ortszeit) war Thiem im US-Bundesstaat Florida noch im Doppel im Einsatz. Mit Partner Oliver Marach traf der Weltranglisten-14. auf die französische Weltklasse-Paarung Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut.

Federer verschiebt Comeback
Unterdessen musste Roger Federer sein Comeback nach seiner Meniskusoperation Anfang Februar verschieben. Der Schweizer gab für sein Zweitrundenspiel gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro wegen einer Margen-Darm-Erkrankung w.o. Die Operation war notwendig geworden, weil sich Federer beim Einlassen eines Bades für seine beiden Töchter am Knie verletzt hatte.

Sieg für Kerber
Beim gleichzeitig stattfindenden WTA-Turnier in Miami startete Angelique Kerber mit einem deutlichen 6:1,6:1-Erfolg gegen die Tschechin Barbora Strycova. Es war der erste Sieg der Deutschen seit ihrem Triumph bei den Australian Open Ende Jänner. Seitdem hatte Kerber nur noch im Fed-Cup gegen die Schweiz ein Match gewonnen. In Doha und Indian Wells war sie jeweils zum Auftakt ausgeschieden.