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Stadthalle

Melzer schlug sich im Doppel gut fürs Einzel ein

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An der Seite von Koubek-Gegner Robredo gewann Jürgen Melzer locker in zwei Sätzen. Er findet den Platz kaum schneller als 2007.

Jürgen Melzer hat am Montag einen guten Start in die Bank-Austria-Trophy 2008 gefeiert. Der 27-jährige Niederösterreicher mit Wohnsitz Wien hat bei seinem Heimturnier die erste Doppel-Runde an der Seite von Koubek-Gegner Tommy Robredo mit einem 6:4,6:4-Erfolg über die Deutschen Christopher Kas/Philipp Kohlschreiber überstanden. Ein gutes Einschlagen für die Dienstag-Partie gegen Ivan Ljubicic.

"Es war ein Gewöhnen an die Gegebenheiten. Wir haben sehr gut gespielt und bei unseren Aufschlagspielen nichts anbrennen lassen", meinte Melzer, der aber bezüglich der Geschwindigkeit des Opticourts kaum einen Unterschied im Vergleich zum Vorjahr bemerkte. "Wenn man das Match Canas gegen Seppi gesehen hat, weiß man wie schnell er ist", sagte Melzer. Canas hatte für den 7:6,6:3-Erfolg fast zwei Stunden benötigt. "Es ist schwierig, den Belag, so wie er ist, schnell hinzubekommen. Es ist wahrscheinlich ein bisserl schneller, aber von einem schnellen Belag sind wir noch sehr weit entfernt."

Koubek-Comeback
Melzers Doppelpartner Robredo ist Erstrundengegner von Koubek, der nach sechs Monaten Pause erstmals wieder ein Match bei einem ATP-Tour-Turnier spielt. "Es wird für Stefan sehr schwierig werden, da wieder Fuß zu fassen. Man kann trainieren, Sparringmatches spielen, aber der Druck, den man sich selber auch macht, nach so einer langen Verletzung ist groß", erinnert sich Melzer an seine eigene Rückkehr im Vorjahr nach einer Handgelenks-Verletzung. "Es ist schwierig, wieder in diesen Rhythmus reinzukommen. Am einfachsten geht es mit Siegen."

Am Beginn so einer Pause genieße man es vielleicht noch, einmal zu Hause zu sein. "Aber man ist es gewohnt, unterwegs zu sein. Es ist eigentlich ein Aus-dem-Leben-herausgerissen-werden", erklärte Österreichs Nummer 1.

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