Wetterumschwung

Super-G der Männer in Courchevel abgesagt

Der Weltcup-Super-G der Männer am Samstag in Courchevel ist abgesagt worden.

Der prognostizierte Wetterumschwung war gekommen - Schneefall, Nebel und damit schlechte Sicht machten eine Durchführung des drittletzten Bewerbs in dieser Disziplin in diesem Winter nicht möglich. Am Sonntag (10.45) steht ein weiteres Rennen auf dem Programm. Der Schweizer Marco Odermatt führt die Super-G-Wertung mit einem Vorsprung von 158 Punkten auf Freitag-Abfahrtssieger Vincent Kriechmayr an.

Stefan Babinsky hatte schon bei der Besichtigung angesichts der Bedingungen an einer Rennaustragung gezweifelt. "Unten im Ziel regnet es sehr stark, oben schneit es. Nebel ist auch drinnen. Da ist es schwer, Rennen zu fahren", sagte der Steirer. Laut Marco Schwarz hat auch die Piste ziemlich gelitten. Es hätte schon "ein Wunder" passieren müssen, um fahren zu können, sagte der Kärntner, der die Situation mit Garmisch vor zwei Wochen verglich. Dort war wegen ähnlicher Bedingungen ebenfalls der Super-G abgesagt worden, dieser sollte in Courchevel nachgeholt werden. Nun ist das Rennen ersatzlos gestrichen.

Am Freitag hatte Kriechmayr die Abfahrt für sich entschieden und damit eine dreijährige ÖSV-Siegesflaute in der schnellsten Alpindisziplin beendet. Ob der Oberösterreicher und seine Teamkollegen am Sonntag im Super-G nachlegen können, ist angesichts der Wetterprognosen unsicher. Es ist sehr viel Neuschnee prognostiziert.

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