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Schlechtwetter

Stratos-Jump auf Dienstag verschoben

Felix Baumgartner muss einen Tag länger als geplant warten.

Der Stratos-Sprung von Felix Baumgartner wird nicht am kommenden Montag stattfinden. Aufgrund der schlechten Wetterprognose musste der Sprung auf Dienstag verschoben werden. Für Montag werden aufgrund einer Kaltfront heftige Stürme im US-Bundesstaat New Mexiko erwartet, wodurch der Rekordsprung in der Nähe von Roswell nicht über die Bühne gehen kann.

Insbesondere für den Start braucht es perfekte Bedingungen, da es acht Stunden dauert, um den Heliumballon in Position zu bringen und am Boden vorzubereiten. Die Windgeschwindigkeit darf dabei maximal drei km/h betragen, damit die äußerst dünne Hülle des Ballons nicht beschädigt wird.

Vorbereitungen für Generalprobe laufen wie geplant
Laut Red Bull beeinflusst die Verschiebung die Vorbereitungen nicht. In der Generalprobe in der Nacht von Freitag auf Samstag (Ortszeit) werden Baumgartner und das Team die mehrstündigen Pre-Launch-Vorbereitungen genau so absolvieren, wie es dann am Dienstag der Fall sein wird.

Mit dem Sprung soll Baumgartners Traum in Erfüllung gehen, seit fünf Jahren bereitet sich der 43-Jährige auf die Mission "Red Bull Stratos" vor. Dabei sollen vier bestehende Rekorde gebrochen werden: der höchste bemannte Ballonflug (36.576 Meter) sowie der höchste Fallschirmsprung. Baumgartner soll zudem als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Weiters will er den längsten freien Fall - ungefähr fünfeinhalb Minuten - absolvieren. Den bisherigen Rekord hält seit 52 Jahren Baumgartners Mentor Joe Kittinger, der aus einer Höhe von 31.332 Metern gesprungen ist.

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