Melbourne: Federer spaziert ins Viertelfinale

Klarer Sieg über Tsonga

Melbourne: Federer spaziert ins Viertelfinale

Schweizer erreicht ohne Probleme das Viertelfinale.

Roger Federer präsentiert sich in Melbourne beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres weiterin in Bestform. Der Schweizer setzte sich im Achtelfinale gegen Jo-Wilfried Tsonga mühelos mit 6:3,7:5,6:4 durch und steht damit ohne Satzverlust im Viertelfinale der Australian Open. Dort geht es gegen Olympiasieger Andy Murray.

Federer strotzt vor Selbstvertrauen
"Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Dinge heute für mich gelaufen sind. Ich konnte gegen einen großartigen Spieler mein Spiel durchziehen, habe aggressiv gespielt und viel variiert", so Federer, der im gesamten Match kein Break kassierte und nur eine Breakchance zuließ.

"Ich weiß, dass ich definitiv in die richtige Richtung gehe. Ich hatte eine tolle Off-Season, in der ich nicht härter hätte arbeiten können", betonte Federer, der auch keinerlei Zweifel mehr an sich hat. Dieses Selbstvertrauen wird er gegen Murray auch brauchen, immerhin weist er gegen den Schotten eine 9:11-Bilanz auf. Das bisher letzte Aufeinandertreffen hatte Murray just in Melbourne gewonnen - im Halbfinale 2013 in fünf Sätzen.

Murray wackelt kurz
Der Schotte zeigte im Achtelfinale gegen den französischen Lucky Loser Stephane Robert Nerven. Nachdem er im dritten Satz Matchbälle vergeben hatte und in den vierten Satz musste, schmiss er seinen Schläger frustriert zu Boden. Nach seinem ersten Satzverlust im Turnier fing sich der Schotte aber schnell und gewann 6:1,6:2,6:7(6),6:2. Robert war übrigens der erste Lucky Loser überhaupt im Achtelfinale im Melbourne Park.

Nadal erstmals gefordert
Der topgesetzte Rafael Nadal kämpfte den stark spielenden Japaner Kei Nishikori mit 7:6(3),7:5,7:6(3) nieder. Er musste in der Rod-Laver-Arena erstmals in diesem Turnier ein Aufschlag-Game abgeben. Nishikori egalisierte im dritten Satz noch ein 1:4, verlor dann aber doch auch das zweite Tiebreak. Nadal trifft nun im Viertelfinale auf die große bulgarische Hoffnung Grigor Dimitrow.

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