Tennis

US Open: Drama um Chinesin Peng Shuai

Chinesin brach mit Krämpfen auf dem Platz zusammen.

Caroline Wozniacki hat das Finale der US Open erreicht. Die als Nummer 10 gesetzte Dänin profitierte am Freitag beim Stand von 7:6(1),4:3 von der Aufgabe der Chinesin Peng Shuai, die bei hohen Temperaturen von Krämpfen geplagt wurde und weinend zusammenbrach.

Die Asiatin musste im zweiten Satz beim Stand von 4:3, 30:40 aus Sicht der Dänin mithilfe des medizinischen Personals in die Garderobe gebracht werden - offensichtlich mit heftigen Krämpfen in den Beinen. Trotzdem wurde die Partie vorerst nicht abgebrochen.

Zehn Minuten später kehrte Peng auf den Platz zurück - und wurde nicht einmal mit einem Strafpunkt wegen Zeitüberschreitung sanktioniert. Wenige Minuten später - Wozniacki hatte inzwischen Vorteil im selben Game - brach sie erneut zusammen und musste schließlich doch aufgeben.

Die Chinesin musste im Rollstuhl vom Platz gebracht werden. Die New Yorker Zuschauer verabschiedeten die bis zu ihrem Kollaps tapfer kämpfende Shuai mit Standing Ovations.

Im Endspiel trifft die ehemalige Weltranglisten-Erste Wozniacki, die Finalistin von 2009, entweder auf Titelverteidigerin Serena Williams (USA) oder die Russin Jekatarina Makarowa.

"So wollte ich allerdings nicht ins Finale kommen", lautete der erste Kommentar der Dänin direkt nach dem Spiel. Auch sie war angesichts der Szenen, die sich auf dem Center Court abgespielt hatten, erschüttert.