Woods vor US Open im Aufschwung

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Woods vor US Open im Aufschwung

Auch Titelverteidiger Rory McIlroy zeigte zuletzt wieder auf. Die Österreicher Bernd Wiesberger und Markus Brier verpassten die Qualifikation für die US Open.

Der 14-fache Major-Gewinner Tiger Woods und Titelverteidiger Rory McIlroy sind rechtzeitig wieder in Topform und reihen sich unter die Mitfavoriten der am Donnerstag in San Francisco beginnenden 112. US Open der Golfprofis. Der Weltranglisten-Erste Luke Donald spielt um seinen ersten Sieg in einem Major-Turnier, doch auch Außenseiter dürfen hoffen. Denn der schwierige Kurs im Olympic Club war schon bei den vier bisherigen Austragungen der Open Schauplatz von Überraschungen. Der Spitzenreiter nach drei Runden hat dort noch nie gewonnen.

Beendet Woods vierjährige Durststrecke?
Woods wartet schon vier lange Jahre auf seinen 15. Major-Titel, der ihn näher an den Rekordmann Jack Nicklaus (18) heranführen würde, zuletzt gewann er 2008 die US Open im Play-off. Vor zwei Wochen hat er mit seinem Sieg im Memorial-Turnier in Ohio jedoch eine Warnung an seine Rivalen abgefeuert. "Ich bin begeistert über die Art, wie ich den Ball geschlagen habe. Es macht Spaß, alles zu haben, wenn man es braucht", sagte die frühere Nummer 1 der Welt nach dem jüngsten Erfolg. Präzise Schläge sind auch im Olympic Club gefragt, wo Woods nach seinem 4. Open-Titel greift.

Titelverteidiger kommt in Fahrt
Der erst 23-jährige McIlroy hat nach drei verpassten Cuts mit einem siebenten Platz im St. Jude Classic noch Selbstvertrauen getankt. "Ich habe viel Positives mitgenommen, ich bin gut vorbereitet", sagte der Nordire, obwohl er am Wochenende den möglichen Sieg mit einem Doppel-Bogey am letzten Loch vergeben hatte. McIlroy hatte die Open im Vorjahr mit acht Schlägen Vorsprung gewonnen, wegen mangelnder Beständigkeit hat der Jungstar aber heuer schon zweimal die Führung in der Weltrangliste abgeben müssen.

Premiere für Donald?
Der Engländer Donald will sich mit der Rolle des besten Spielers ohne Major-Sieg nicht anfreunden. Er war Dritter im US-PGA Championship 2006, zweimal in den Top 4 des US Masters und Fünfter der British Open 2009 - zum Titel hat es bisher nicht gereicht. "Bei den Majors sind der Druck und die Erwartungen größer. Man muss lernen, damit umzugehen", sagte der 34-Jährige, der im Vorjahr bester Spieler der Europa- und der US-PGA-Tour war. "Ich weiß, dass ich gewinnen kann, ich muss es nur mit der richtigen, entspannten Einstellung angehen."

Keine Österreicher bei US Open
Zum großen Kreis der Sieganwärter zählen auch Lee Westwood (ENG), der zuletzt in Schweden seinen 22. Europa-Tour-Titel geholt hat, Dustin Johnson (zuletzt Sieger im St. Jude Classic), Phil Mickelson, Masters-Gewinner Bubba Watson, Matt Kuchar (USA) und Justin Rose (GBR). Nach einigen Absagen rutschte auch der Chinese Andy Zhang ins Starterfeld, er wird mit 14 Jahren der jüngste Teilnehmer in der Open-Geschichte sein. Österreicher müssen weiter auf eine Teilnahme warten, denn Bernd Wiesberger und Markus Brier sind Ende Mai bei der Europa-Qualifikation gescheitert.

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