Der aktuelle Lauf von Österreichs bester Tennisfrau, Anastasia Potapova, ist am Montag im Achtelfinale des WTA-1000-Turniers in Rom zu Ende gegangen.
Die 25-jährige Aufsteigerin unterlag der Weltranglisten-Fünften Jessica Pegula nach einem starken ersten Satz und 1:38 Stunden 6:7(6),2:6 und verlor damit auch die sechste Begegnung mit der US-Amerikanerin. Ihr ursprünglicher Plan war es nun, vor den French Open noch in Straßburg anzutreten.
Der erste Satz auf dem eindrucksvollen, von Statuen umgebenen Pietrangeli-Court bot Weltklassetennis und eine Potapova, die bis zum Umfallen kämpfte. Die 25-Jährige schaffte zum 3:1 das erste Break des Spiels, geriet dann aber 3:5 in Rückstand. Ihr gelangen Rebreaks zum 5:5 und - nach einem weiteren Serviceverlust - zum 6:6. Satz eins musste daher ins Tiebreak. Potapova überzeugte mit ihrer enormen Intensität, einer sehr starken Rückhand und vor allem viel Mut auch unter Druck. Bei 4:6 wehrte sie mit vollem Risiko zwei Satzbälle ab, den dritten nutzte Pegula dann nach 63 Minuten.
Im WTA-Ranking Setzung für Paris abgesichert
Danach war vergleichsweise die Kraft bei der Neo-Österreicherin heraußen. Die Strapazen der vergangenen Wochen mit Linz-Finale, Madrid-Semifinale und nun schon dem sechsten Match in Rom aus der Qualifikation heraus machten sich bemerkbar. Potapova gab ihr Service zum 1:3 ab und vergab bei 2:4 zwei Rebreakchancen. Sie hatte in dieser Phase auch ein Problem mit dem rechten Bein.
Potapova darf sich mit 79.510 Euro sowie 120 WTA-Zählern trösten. Im Live-Ranking verbesserte sie sich um zehn Ränge und sollte als 28. nun ihre Setzung bei den French Open ab 24. Mai sicher haben.