Pöltl trotz Spurs-Negativlauf: 'Bin optimistisch für Play-offs'

NBA-Legionär

Pöltl trotz Spurs-Negativlauf: 'Bin optimistisch für Play-offs'

Die San Antonio Spurs drohen erstmals seit 1997 die Play-offs der NBA zu verpassen.

Österreichs NBA-Legionär Jakob Pöltl hat die Hoffnung trotz fünf Siegen Rückstandes auf die Memphis Grizzlies aber noch nicht aufgegeben. "Der Optimismus ist unverändert da", betonte der 24-Jährige am Donnerstag in einer Presseaussendung.
 
"Allerdings haben wir uns in eine Situation gebracht, in der wir nun die Saison praktisch perfekt fertigspielen müssen und auch etwas auf fremde Hilfe angewiesen sind", ergänzte Pöltl vor der anstehenden All-Star-Pause. 28 Spiele haben die Spurs bis zum Ende des Grunddurchganges Mitte April noch zu absolvieren. San Antonios Serie von 22 Play-off-Teilnahmen in Folge ist die ex aequo längste der NBA-Geschichte.
 

Situation frustrierend

Pöltls Vertrag bei den Texanern läuft mit Saisonende aus. Ob die Untätigkeit seines Teams zu Ende der Transferfrist vergangene Woche Auswirkungen auf seine eigene Situation habe, vermochte er nicht zu beurteilen. "Ich kann mir weiterhin gut vorstellen, dass ich bei den Spurs bleibe", sagte Pöltl - auch wenn er in der jüngsten Auswärtsserie (fünf Niederlage in sechs Spielen) weniger zum Einsatz gekommen ist als zuletzt gewohnt.
 
"Frustrierend ist es auf jeden Fall, die vergangene Woche ist nicht super verlaufen", kommentierte Pöltl seine persönliche Situation. Es sei aber nicht das erste Mal in seiner NBA-Karriere, dass nicht alles perfekt laufe. "In der NBA geht es durch den dichten Spielplan oft schnell." Vor dem jüngsten Auswärtstrip habe er eine sehr gute Phase gehabt. "Darum nehme ich die Situation nicht so schwer."
 
Die Ligapause wegen des All-Star-Wochenendes in Chicago verbringt Pöltl mit Freunden in San Diego. "Für das Team sehe ich die Pause positiv, wir können sie gut brauchen", meinte der Wiener. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Spurs am 22. Februar bei den Utah Jazz. In seinen drei bisherigen NBA-Saisonen mit den Toronto Raptors und San Antonio hatten Pöltls Teams jeweils das Play-off erreicht