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Randale

Vier Polizisten bei Derby schwer verletzt

Bei den Derby-Ausschreitungen wurden vier Polizisten schwer verletzt.

Wieder ein Derby mit Negativ-Schlagzeilen. Zwar sind es diesmal keine Wurf-Angriffe auf Spieler, die für Negativ-Schlagzeilen sorgen, aber auch diesmal kamen Personen zu Schaden. Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilt, wurden vier Polizisten bei den Fan-Ausschreitungen im und um das Stadion schwer verletzt. 

© GEPA

Rapid-Fans stürmten nach Spielende auf den Platz und wollten in Richtung Gästesektor laufen, wurden aber von Ordnern daran gehindert. Nachdem die Fans zurückgedrängt worden waren, sicherte die Polizei den Austria-Sektor mit einem Großaufgebot. Auch vor dem Stadion mussten feiernde Anhänger der Favoritner durch zahlreiche Polizisten geschützt werden. Wie es zu den Verletzungen der beiden Beamten kam, war zunächst unklar.

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Video zum Thema: Derby-Niederlage: Rapid-Fans stürmen Feld
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Zwei Festnahmen

Eidenberger zufolge wurden zwei Personen festgenommen. In einem Fall ging es um strafrechtlich Relevantes, im anderen um Verwaltungsrechtliches.

Rapid nimmt zu den Vorfällen Stellung

Mittelweile hat sich auch der SK Rapid Wien mit einem offiziellen Statement zu Wort gemeldet.  Den verletzten Polizisten wünscht Rapid "eine rasche Genesung". Der Verein drückt sein Bedauern aus, muss aber noch klären "ob bei diesen Vorfällen Personen involviert waren, die dem SK Rapid zuzuordnen sind. Zur Stunde ist dies noch völlig unklar."

Hier das gesamte Statement des Vereins:

„Bedauerlicherweise gelangten weit nach Spielende einige Personen in Richtung Gästesektor und kam es dort zu gegenseitigen Beschimpfungen nach dem 327. Wiener Derby. Ein Vorfall, der gänzlich verzichtbar ist und Bilder geschaffen hat, die niemand rund um ein Fußballspiel sehen will. Seit den frühen Morgenstunden werden die Videoaufnahmen ausgewertet und Berichte von Security-Dienst und Exekutive angefordert und in weiterer Folge analysiert. Der SK Rapid verurteilt jegliche Form von Gewalt und verfolgt diesbezüglich eine klare Null-Toleranz-Strategie. Einzelne Personen, die in einem Fall einen pyrotechnischen Gegenstand geworfen und in einem weiteren Fall Ordner körperlich attackiert haben, sollen so rasch wie möglich mit Hilfe der Videoaufnahmen und Unterstützung von Ordnerdienst und Exekutive identifiziert werden, in weiterer Folge mit sofortiger Wirkung mit Hausverbot belegt werden und zudem wird dann auch ein bundesweites Stadionverbot beantragt. Das Überschreiten der Zäune oder anderer Barrieren auf den Spielfeldbereich ist nicht akzeptabel, auch wenn sich, wie gestern, keinerlei Spieler, Betreuer oder andere Offizielle der beiden Mannschaften mehr in diesem Bereich aufgehalten haben.

Den verletzten Beamten, über die medial berichtet wird, möchten wir eine rasche Genesung wünschen und unser Bedauern ausdrücken, dass sie zu Schaden kamen. Auch hier warten wir noch auf Informationen, wo dies passiert ist und ob überhaupt bei diesen Vorfällen Personen involviert waren, die dem SK Rapid zuzuordnen sind. Zur Stunde ist dies noch völlig unklar!“