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Wintersport

Jetzt träumt Hirscher von der Streif

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Shootingstar ist außerdem heiß auf den Riesentorlauf in Sölden.

Das Wiener Hilton Danube, gestern 10.30 Uhr. Während sich Macho, Arnautovic & Co. auf das so wichtige EM-Qualifikationsspiel einstimmen, erscheint Teamchef Constantini mit Florian Klein und dem verletzten Marc Janko zum Small Talk.

Kurzes Fotoshooting. Dann stehen die Ski-Stars im Blickpunkt. 15 Tage vor dem Weltcupauftakt in Sölden fiebert Niki Hosp ein Jahr nach dem Kreuzbandriss ihrem Comeback entgegen. Kathrin Zettel hat ihre Verletzungen (Hüftenzündung, Patellasehnenreizung) so weit im Griff, dass sie in Sölden „fix dabei“ sein will.

„Zeit zwischen Gletscher und 1. Rennen ist mühsam“Und Shootingstar Marcel Hirscher, nicht nur wegen des Raiffeisen-Logos am Helm als Maier-Nachfolger gehandelt, wirkt total motiviert. „Die Zeit zwischen dem Gletschertraining und dem ersten Rennen ist die mühsamste. Ich will, dass es endlich losgeht. Dann weiß ich, wo ich wirklich stehe.“ Schon jetzt weiß er: „Mit einem Podestplatz in Sölden kann ich mir einen Grundstein legen und viel Druck nehmen.“

Offiziell stapelt Hirscher tief: „Letzte Saison ist mir der Aufstieg in die Weltspitze gelungen, das gilt es jetzt zu bestätigen. Und die zweite Saison nach einer guten, haben mir viele versichert, ist die schwierigste.“ Doch wer dem 21-jährigen Shootingstar aus Salzburg in die Augen blickt, der merkt sofort: Insgeheim hat er viel mehr vor!

„Vielleicht sind Hundertstel bei der WM auf meiner Seite“
Hirscher will mehr Rennen als 2009/10 (2) gewinnen – und bei der WM in Garmisch zählt nur eine Medaille: „Vielleicht sind ja die Hundertstel diesmal auf meiner Seite.“ Dann gäb’s noch eine Herausforderung. Technikspezialist Hirscher träumt von der Streif. „Ich hab’ schon Riesenrespekt vor Kitzbühel. Aber diese Abfahrt wär’ eine supergeile Sache. Vielleicht traue ich’s mir schon zu.“

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