Schladming

Wintersport

ÖSTERREICH testet die Ski-WM

Artikel teilen

Pisten top, Hotels voll, Arena ist fertig. 

Noch wird gebohrt, gehämmert und gesägt. Doch das Zielstadion ist so gut wie fertig, die Stahltribünen für die 28.000 Zuschauer sind aufgezogen. 10.000 Kubikmeter Schnee wurden im Zielauslauf aufgeschüttet und planiert. Was die WM in Schladming einzigartig macht: Alle Rennen enden in einer Arena. Und das mitten im Ortszentrum.

Nur einen Katzensprung entfernt die „Medal Plaza“ in der Fußgängerzone. Dort bekommen die Stars die 33 Medaillen in den elf Bewerben überreicht. Auf derselben Bühne wird Hollywoodstar Kevin Costner mit Band rocken. Gleich daneben das Österreich-Haus, ein zweistöckiger Bau aus Holz und Glas.

Schladming 2013 wird 
WM der kurzen Wege
In der kleinen 4.500-Einwohner-Stadt ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Um das Zielstadion „Planet Planai“ hat sich alles verändert. Rund 400 Millionen Euro sollen in den letzten vier Jahren in Schladming investiert worden sein: für die moderne Talstation inklusive Tiefgarage, das Kongress- und Medienzentrum, eine Kläranlage und den neuen Bahnhof. Dort werden bis zu 70 Züge ankommen – täglich!

Schladmings Bürgermeister Jürgen Winter verteidigt die hohen Ausgaben (über 200 Mio. Euro aus öffentlicher Hand): „Die WM ist eine Riesenchance. Von der Infrastruktur leben wir die nächsten 30 Jahre.“

170.000 Tickets sind für das „Skifest mit Herz“ bereits verkauft. Für die Highlights Herren-Abfahrt und Slalom (mit Marcel Hirscher) gibt es nur noch vereinzelt Karten. 28.000 Gästebetten stehen bereit. Neben dem Medienzentrum hat Falkensteiner Resorts in kürzester Zeit Schladmings einziges Fünfsternehotel aufgezogen. Die Zimmer sind ausgebucht. Dafür gibt es aber direkten Blick auf die Planai.

Hirscher triumphiert in Kitzbühel

OE24 Logo