ÖSV-Adler wieder nicht zu schlagen

Klarer Sieg

ÖSV-Adler wieder nicht zu schlagen

Morgenstern & Co gewinnen den Teambewerb mit Rekordvorsprung.

Mit dem fünften Sieg für Österreich im fünften Mannschaftsbewerb in der für den ÖSV so erfolgreichen Weltcupsaison ist am Samstag die Teamkonkurrenz beim Skifliegen in Planica zu Ende gegangen. Thomas Morgenstern (215,5/232 m), Andreas Kofler (212/216,5), Martin Koch (221,5/200,5) und Gregor Schlierenzauer (220/209,5) siegten mit 135,5 Punkten Vorsprung auf Norwegen und haben damit so klar gewonnen wie noch keine Mannschaft zuvor in der Weltcup-Geschichte. Rang drei ging an Gastgeber Slowenien.

"Unschlagbar"
Die für viele Beobachter schon als "unschlagbar" geltenden ÖSV-Adler haben ihre Vorherrschaft besonders in Teambewerben auch beim Saison-Finale in Slowenien einmal mehr unter Beweis gestellt. Die Doppel-Weltmeister-Mannschaft von Oslo ließ die anderen Teams an diesem Tag zu Statisten verkommen. Die ÖSV-Equipe hatte heuer auch schon die auch zum Weltcup zählende FIS-Team-Tour für sich entschieden, im Nationencup erhöhte Österreich seine Punktesammlung vor dem letzten Einzelbewerb der Saison am Sonntag auf 7.338 Zähler.

Weltcup-Gesamtsieger und Triple-Weltmeister Morgenstern sorgte für den Flug des Tages und segelte im zweiten Durchgang auf 232 Meter. Er überbot damit den zweitbesten Athleten seiner Nationengruppe, Anders Bardal, um nicht weniger als 19,5 Meter und hatte großen Anteil am Rekordvorsprung. "Ich bin außer mir und freue mich irrsinnig, so einen Sprung hingelegt zu haben Es war für mich wahrscheinlich der schönste Flug meiner Karriere!", war der Kärntner im Auslauf begeistert.

Schlieri glücklich
Auch Schlussmann Schlierenzauer, der am Freitag vor Morgenstern und Koch für einen Triple-Sieg der Österreicher gesorgt hatte, war glücklich. "Wenn man so geschlossen stark auftreten kann, dann kann es jeder genießen. Es war ein richtig toller Wettkampf und es ist sehr schön zu wissen, dass man so ein starkes Team hat, das ist rekordverdächtig." Der Rekordvorsprung in der Weltcupgeschichte bedeutet ihm da durchaus auch etwas. "Das ist was fürs Ego, man nimmt es gerne mit, wenn man mit über 100 Punkten Vorsprung gewinnt."

Der Saison-Kehraus wird am Sonntag (10.00 Uhr) mit einem weiteren Einzel-Skifliegen auf dem zweitgrößten Skiflug-Bakken der Welt absolviert. Schlierenzauer gilt im Dreikampf mit Morgenstern und Koch auch als Favorit für den Gewinn der "kleinen" Kristallkugel für den Skiflug-Weltcup.