Schladming-Slalom

Nightrace-Jagd! Feller mit Kitz-Erfolg im Rücken: "Wird eine zähe Partie"

Österreichs Slalom-Fahrer wollen beim Schladming-Nightrace die Negativserie stoppen. Die Konkurrenz führt mit 15:13 Siegen. Kitzbühel-Triumphator Manuel Feller sucht seinen ersten Nightrace-Erfolg, Marco Schwarz kämpft um seine alte Form.

Österreichs Slalom-Fahrer sind in der Nightrace-Statistik in den vergangenen Jahren leicht ins Hintertreffen geraten. 13 Siege haben österreichische Fahrer in 28 Schladming-Rennen ergattert, die ausländische Konkurrenz nach vier Erfolgen in Serie deren 15. Am Mittwoch (17.45/20.45 Uhr, live ORF 1 & Sport24-Liveticker) geht es für Kitzbühel-Triumphator Manuel Feller und Co. also um den Anschlusstreffer. Auch Marco Schwarz will endlich wieder kräftig mitreden.

Feller mit Selbstvertrauen nach Kitz-Sieg

Manuel Feller geht nach seinem Kitzbühel-Erfolg mit Zuversicht ins Rennen. Der Tiroler war im Vorjahr Zweiter mit nur 0,2 Sekunden Rückstand, 2022 Dritter und 2023 Vierter in Schladming. "Es ist ein ganz anderer Hang als in Kitzbühel. Die Karten sind neu gemischt, es wird auf jeden Fall eine zähe Partie", meinte der 33-Jährige. Das begehrte Sieg-Doppel Kitz und Schladming hat zuletzt Linus Straßer vor zwei Jahren geschafft. Der Deutsche könnte mit einem Sieg zu Marcel Hirscher (drei Nightrace-Siege) aufschließen.

Schwarz sucht verlorenes Vertrauen

Marco Schwarz strahlte 2021 als bisher letzter ÖSV-Läufer vom obersten Treppchen. Doch die Leichtigkeit des Allrounders ist verflogen. "Ich habe das Vertrauen nicht, dass ich die Schwünge ziehe", gestand der Kärntner. Seit seinem Comeback nach schwerer Knieverletzung kam er nicht mehr in die Top fünf. Insgesamt fünf aktive Schladming-Sieger stehen am Start: Schwarz, Straßer, Timon Haugan, Titelverteidiger Clement Noel (2023) und Henrik Kristoffersen.

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© gepa

Starke Konkurrenz und ÖSV-Hoffnungen

Der Norweger Kristoffersen hat mit vier Triumphen Benjamin Raich in der Nightrace-Statistik eingeholt. Für die Österreicher Michael Matt und Fabio Gstrein bietet das Rennen die letzte Chance vor Olympia. Matt war in Wengen Siebenter, Gstrein holte in Kitzbühel die Bestzeit im zweiten Lauf. Joshua Sturm zeigte sich zuversichtlich: "Ich bin gut in Form, habe ein gutes Gefühl auf dem Ski. Schladming kann kommen." Das Rennen ist mit 22.500 Zuschauern ausverkauft.

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