ÖSV-Ladies wollen Goggias Heimparty crashen

Ski Damen

ÖSV-Ladies wollen Goggias Heimparty crashen

Artikel teilen

Bei der Abfahrt in Cortina wollen die ÖSV-Damen Lokalmatadorin Sofia Goggia ausbremsen.

Sofia Goggia will ihre Speed-Vormachtstellung im alpinen Ski-Weltcup der Frauen zurück und eine neue Serie starten. Die Italienerin, die in der Vorwoche in Zauchensee gestürzt war, geht nach zwei Trainingsbestzeiten als Favoritin in die zwei Heimrennen in Cortina d'Ampezzo. Den Anfang macht am Samstag (ab 11.30 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker) die Abfahrt. Im Abschlusstraining meldete sich Stephanie Venier - als Fünfte beste Österreicherin - zurück.

Goggia verwies am Freitag die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,41 Sekunden) und die Schweizerin Michelle Gisin (+0,44) auf die weiteren Plätze. Venier lag 0,63 Sek. zurück, zweitbeste Österreicherin war Ramona Siebenhofer (+1,07) als Elfte. Tamara Tippler (13./+1,34), Elisabeth Reisinger (16./+1,59), Mirjam Puchner (19./+1,66) und Vanessa Nussbaumer (20./+1,72) setzten sich auch noch in den Top 20 fest.

ÖSV-Hoffnungen ruhen auf Siebenhofer

Am vergangenen Samstag in Zauchensee war Goggia unterwegs zu einem weiteren Abfahrtssieg, als sie die Kontrolle über ihre Ski verlor und im Netz landete. Etwas lädiert startete sie tags darauf im Super-G und musste sich mit Rang 19 begnügen. Vor ihrem Sturz hatte die 29-Jährige alle drei Abfahrten in dieser Saison gewonnen. In ähnlicher Topform war sie schon vergangenes Jahr durch eine Fraktur des Schienbeinkopfes im rechten Knie gestoppt worden und hatte ihre Heim-WM in Cortina verpasst.

Als chancenreichste Österreicherin am Wochenende gilt die zweifache Cortina-Siegerin Siebenhofer. Die Steirerin hatte vor drei Jahren binnen 24 Stunden zwei Abfahrten auf der Tofane-Piste gewonnen. Venier war zuletzt am 10. Jänner 2021 als Neunte des Super-G von St. Anton in den Top Ten eines Weltcup-Laufs mit Zeitmessung (inkl. Training) gewesen.

Hütter und Rädler warten auf Testergebnisse

Nicht auf der Startliste standen erneut Cornelia Hütter und Ariane Rädler. Die beiden Österreicherinnen warten auf negative Coronatest-Ergebnisse, um noch für den Super-G am Sonntag (11.45 Uhr) startberechtigt zu sein. Generell wird es bei nun auftretenden positiven Testergebnissen für die Betroffenen mit einer Olympia-Teilnahme eng - vor allem bei Wettkampf-Terminen in der Anfangsphase der Spiele. Die Speed-Konkurrenzen der Frauen beginnen allerdings erst am 11. Februar mit dem Super-G.

OE24 Logo