Rücktritt? Von wegen. Während zuletzt hartnäckige Spekulationen über ein mögliches Karriereende die Runde machten, hat Mikaela Shiffrin nun selbst für klare Verhältnisse gesorgt.
Der Rücktritts-Wirbel um Mikaela Shiffrin hat zuletzt ordentlich Fahrt aufgenommen: Rund um das Weltcupfinale in Norwegen machten Gerüchte die Runde, die Ski-Queen könnte ihre letzten Rennen bestreiten – und gemeinsam mit ihrem Partner Aleksander Aamodt Kilde in den Ruhestand gehen.
»Ich werde nächste Saison Rennen fahren«
Doch genau diesen Spekulationen erteilt Shiffrin nun eine klare Absage. Im Gespräch mit dem ORF stellt sie unmissverständlich klar: „Ich werde nächste Saison Rennen fahren.“ Eine Aussage, die keinen Interpretationsspielraum lässt – und die Gerüchteküche abrupt abkühlen dürfte.
Dass überhaupt über ein mögliches Karriereende diskutiert wird, kann die US-Amerikanerin nachvollziehen. Schließlich befinden sich sowohl sie als auch Kilde in einer Phase ihrer Laufbahn, in der solche Fragen fast zwangsläufig aufkommen. Konkrete Pläne, die Skier an den Nagel zu hängen, gibt es derzeit jedoch nicht. Vielmehr zeichnet Shiffrin ein Bild voller Möglichkeiten statt fertiger Entscheidungen.
Gemeinsame Vorbereitung geplant
Fix ist hingegen: Der Blick richtet sich nach vorne. Shiffrin will sich gemeinsam mit ihrem Verlobten auf die kommende Weltcup-Saison vorbereiten. „Ich glaube, auch Alex plant, diesen Sommer im Training alles zu geben. Ich denke, wir haben viele Möglichkeiten, vielleicht auch zusammen zu trainieren“, erklärt sie. Gleichzeitig macht die 31-Jährige keinen Hehl daraus, dass sich beide am späteren Abschnitt ihrer Karrieren befinden. „Schließlich nähere ich mich dem Ende meiner Karriere – und er auch. Und da gibt es viele offene Fragen. Aber ja, das sind nur Gerüchte“, so Shiffrin weiter.
Unterm Strich bleibt damit vor allem eines hängen: Der große Abschied ist vorerst kein Thema. Shiffrin bleibt eine fixe Größe im Weltcup – sehr zur Freude der Fans und wohl eher zum Leidwesen der Konkurrenz.