Matthias Mayer

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ÖSV-Asse hoffen auf Kugel-Wunder

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Nach zwei Abfahrten steht zum Abschluss der Kvitfjell-Rennen der Männer noch ein Super-G auf dem Programm (11.00 Uhr).

Hat sich Aleksander Aamodt Kilde vor dem finalen Rennen in Frankreich einen 23-Punkte-Vorsprung in der Abfahrt herausgearbeitet, so könnte sich der Norweger am Sonntag die kleine Kristallkugel im Super-G schnappen. Sein Vorsprung auf Marco Odermatt (SUI) beträgt 61 Punkte, auf Olympiasieger Matthias Mayer 90 und auf Weltmeister Vincent Kriechmayr 141.

"Ich bin bereit, ich werde Vollgas geben", ließ Kilde schon einmal vorsorglich keine Zweifel aufkommen, über wen der Sieg führen werde. Das ÖSV-Duo hat freilich einen durchaus realistischen Blick auf die Punkte-Lage, will bis zum Schluss aber ebenfalls alles probieren. "Es ist ein bissl was möglich, auch wenn Kilde in guter Form ist. Aber der Super-G ist nochmals was Anderes, es wird noch einmal eine Attacke geben", versprach Mayer.

Disziplin-Titelverteidiger Kriechmayr erklärte, er habe sich vorgenommen, nicht auf die Kugel zu schauen. "Das habe ich letztes Jahr auch nicht getan, aber natürlich will ich das Maximum rausholen. Letztes Jahr ist mir das öfters gelungen. Man darf sich jetzt nicht vorstellen, dass das jedes Mal locker von der Hand geht. Man will immer mehr, nach der letzten Saison habe ich mir auch mehr vorgenommen. Es wollte nicht sein." Abgerechnet werde zum Schluss, es müsse jeder noch zweimal runterfahren. Aber freilich könne es am Sonntag schon entschieden sein.

Auf einen Weltcup-Sieg im Super-G warten die ÖSV-Männer in diesem Winter noch, Odermatt gewann in Beaver Creek und Wengen, Kilde war im zweiten Rennen in Beaver Creek sowie in Gröden und Bormio erfolgreich. Mayer war zweimal Zweiter und einmal Dritter, Kriechmayr zweimal Dritter und Raphael Haaser als Zweiter einmal auf dem Podest. Den letzten ÖSV-Sieg in dieser Disziplin landete Kriechmayr im Februar 2021 in Garmisch-Partenkirchen. Neben Mayer, Kriechmayr und Haaser sind derzeit auch noch Max Franz und Daniel Danklmaier für das Weltcupfinale qualifiziert.
 

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