Scharfe Worte im ORF! ÖSV-Star Vincent Kriechmayr konterte auf die Wengen-Kritik von "Herminator" Hermann Maier.
Der frühere Ski-Superstar hatte den Wengen-Super-G im Vorfeld öffentlich infrage gestellt. Sein Vorwurf: Der Kurs unterscheide sich kaum von der Abfahrt und verliere damit seine Eigenständigkeit. Eine Kritik, die in der Szene nicht ungehört blieb – und bei den aktiven Fahrern für klare Gegenreaktionen sorgte.
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Vincent Kriechmayr konnte Maiers Einschätzung nach dem Rennen überhaupt nicht nachvollziehen. Im ORF-Interview widersprach der ÖSV-Star deutlich: „Das ist ganz klar ein Super-G. In Livigno war er technischer, hier ist er schneller. Genau das ist das Schöne an dieser Disziplin – einmal ist es so, ein anderes Mal anders.“ Für Kriechmayr lebt der Super-G gerade von dieser Vielfalt zwischen Technik und Tempo.
Der Oberösterreicher ging noch weiter und verteidigte die sportliche Aussagekraft des Rennens. „Am Ende setzen sich nicht ohne Grund die besten Fahrer durch“, betonte er. Dass in den vergangenen Jahren ein Marco Odermatt kaum zu schlagen war, sei kein Zufall. Für Kriechmayr ist die Kritik daher fehl am Platz: „Die Leute, die sagen, das sei zu schnell oder kein richtiger Super-G, sind jene, die sich nicht auskennen.“