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Wiener Mädchen überlebten Massaker

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Zwei Mädchen wurden eingesperrt und haben glücklicherweise überlebt.

Im September zog die Wiener Familie nach Newtown. Die Töchter (3, 5) schrieb sie in die Sandy-Hook-Volksschule ein. Der Freitag begann wie jeder andere Tag. Doch um 9.30 Uhr bekamen die Eltern die Horrornachricht auf ihre Mobilbox: Es gab eine schwere Schießerei. Die Mutter setzte sich sofort in ihr Auto, raste in Panik zur Schule. Das gesamte Areal war bereits von Polizeieinheiten abgeriegelt.

Blankes Entsetzen
Unter den Eltern, die vor Ort waren, herrschte blankes Entsetzen. Dann die erlösende Nachricht: Beide Mädchen unverletzt.

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„Meine Kinder waren in einem zentralen Raum ohne Fenster. Die Betreuer haben Geschichten vorgelesen. Meine Frau ist hineingelassen worden und hat dann dort die Kinder in Empfang nehmen können“, berichtet Vater Philipp im Ö3-Wecker.

Seit der Tragödie ist das Leben ein anderes: „Wir bleiben mit den Kindern zu Hause, versuchen sie so wenig wie möglich mit den schrecklichen Vorkommnissen zu konfrontieren“, so Philipp.

Nun müssen die Eltern die kleinen Mädchen vom traumatischen Erlebnis langsam wieder in die Realität begleiten: „Es ist unheimlich schwierig einer Fünf- und einer Dreijährigen zu erklären, was es heißt, dass ein Mann in die Schule kommt und Freunde, Freundinnen, Lehrer und die Direktorin erschießt. Man versucht, mit den Kindern aufrichtig zu sein und es so einfach wie möglich zu erzählen. Aber man darf ihnen auch nicht zu viel Information geben.“

Schon bald soll die Schule wieder beginnen, erzählt der Vater: „Es gibt ein leerstehendes Schulgebäude. Aber noch werden die Lehrer geschult, wie diese Information zu verarbeiten ist, wie die Kinder damit umgehen lernen.“

Die Opfer des Schul-Massakers

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