Bibel-Epos

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"Noah": Russell Crowe baut eine Arche

Gleich für seinen ersten Langfilm wurde Darren Aronofsky 1998 beim Sundance Film Festival ausgezeichnet: "Pi", realisiert für nur 60.000 Dollar, erzählt in schwarz-weißen Bildern von einem paranoiden Mathematiker. Vier weitere Filme, "The Fountain" oder "The Wrestler", folgten, nie aber hatte der US-Regisseur (45) ein auch nur annähernd so großes Budget zur Verfügung wie dieses Mal.

VIDEO: Der Trailer zum Film

Video zum Thema "Noah" mit Russell Crowe // Trailer

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Top-besetzes Bibel-Epos

Mit 115 Millionen Dollar im Rücken durfte sich Aronofsky an die Neuerzählung der biblischen Geschichte um Noah und die Sintflut machen. Oscarpreisträger Russell Crowe schlüpft in diesem bildgewaltigen Drama in die Rolle des Noah, auch Jennifer Connelly ("Hulk") und Emma Watson ("Harry Potter") sind beim Bau der Arche, beim Kampf ums Überleben mit dabei.

Kampf gegen Sintflut  
Die Menschheit ist böse, soll dafür büßen. "Ich will die Menschen", heißt es im Alten Testament, "die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde...". Mit einer Sintflut soll alles zerstört werden; einer aber findet Gnade vor Gott, und das ist Noah. Er ist auserwählt, soll eine Arche bauen, und mit dieser von jeder Tierart je ein Weibchen und Männchen retten. Zusammen mit seiner Frau (Connelly), den Söhnen Sem und Ham macht sich Noah im Film daran, Gottes Willen umzusetzen. An ihrer Seite, die von Emma Watson verkörperte Ila. Es scheint nicht mehr allzu viele Menschen zu geben in Aronofskys auf Island gedrehter Variante der Apokalypse; der böse Tubal-Kain aber mit seinen Stammesleuten bekommt Wind von Noahs Plänen. Auch er will überleben, sich noch auf die Arche retten. Koste es, was es wolle. Der große Regen, 40 Tage und 40 Nächte, steht kurz bevor.

Noah als Tier- und Umweltschützer  
Es steckt mehr in dieser filmischen Kraftanstrengung, als man zunächst annimmt. Wobei vor allem das Aussehen der Arche überrascht, für das sich Aronofsky am 1. Buch Mose ("Dreihundert Ellen sei die Länge...") orientierte: mehr Kasten denn Boot, rechteckig, drei Stockwerke hoch. Tatsächlich ließ Aronofsky auf Long Island einen Gutteil der Arche nachbauen, fünf Monate hat das gedauert. Die Tiere indes, "alles, was da kreucht und fleucht", die dort Obdach finden, wurden digital ins Leben gerufen - und es ist atemberaubend, mit anzusehen, wie all die Spezies gen Arche strömen. Nebst großartigen Bildern (Kamera: Matthew Libatique) ist es auch der Umgang mit der Kreatur, der an "Noah" berührt: Zärtlich streichelt Noah zu Beginn des Films ein totes hundeartiges Wesen, später heißt es: "Wir müssen sanft sein und beschützend". Noah als Tier-, als Umweltschützer: Man kann aus Aronofskys Epos auch Botschaften herauslesen an die Erdbewohner des 21. Jahrhunderts.

Crowe brilliert als Noah  
In Crowe ("Gladiator") hat der Regisseur zudem einen idealen Hauptdarsteller. Die Rolle des entschlossenen, doch zweifelnden Noah scheint dem gebürtigen Neuseeländer wie auf den Leib geschrieben. Nicht nur spricht Crowe im Film seine Worte mit alttestamentarischer Wucht, auch vom Habitus kann man sich derzeit kaum einen anderen Mimen in der Rolle vorstellen. Egal ob Crowe, dessen wildes Haupt im Verlauf immer grauer wird, mit verzweifeltem Blick am Himmel nach einer Antwort Gottes sucht oder sich gar betrinkt: Stets findet er den rechten Ausdruck. Zusammen mit Crowe gelingt Aronofsky die faszinierend vielschichtige (Neu-) Interpretation einer biblischen Figur, gleichsam brutal wie sanftmütig. Jennifer Connelly dagegen fällt es schwer, sich an Crowes Seite zu behaupten, Emma Watson hat einige tolle Momente, Anthony Hopkins - er gibt Noahs Großvater - ist stark wie eh und je.

Resümee
Aronofsky, der es einem nie leicht gemacht hat mit seinen so verstörenden (etwa: "Requiem for a Dream") wie bewegenden (vor allem: "The Wrestler") Filmen, der mal als Wunderkind des unabhängigen US-Kinos galt, vollzieht nun mit seinem "Noah" einen veritablen Spagat: Aronofsky bleibt sich und seinen Wurzeln treu, zugleich aber deutet er mit dieser Großproduktion, die Potenzial zum Blockbuster hat, an, dass er sich nach seinem Erfolg mit dem Ballett-Thriller "Black Swan" (Oscar für Natalie Portman) längerfristig im Mainstream-Sektor etablieren könnte. Nach nun sechs Langfilmen jedenfalls kann man Aronofsky in einem Atemzug nennen mit ähnlich kreativen US-Kollegen seiner Generation: einem David Fincher, Paul Thomas Anderson oder Steven Soderbergh, denen es bisweilen ebenfalls gelingt, den Geist des US-Indie-Kinos mit Hollywood zu versöhnen.

Diashow Die Kino-Highlights des Jahres 2014

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

Katniss hat den Kampf in der Arena überlebt und soll jetzt als Gesicht der Rebellion die Menschen in den von Präsident Snow mit harter Hand regierten Distrikten zum Aufstand rufen. Ab 20. November im Kino.

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere

Am 10. Dezember geht das Filmepos rund um Hobbit Bilbo in die finale Entscheidungsschlacht, bei der Zwerge, Elben, Menschen, Orks und die Riesenadler gleichermaßen mitmischen.

52. Viennale

Vom 23. Oktober bis zum 6. November gibt es wieder Schmuckstücke aus der Welt des Kinos mitten in Wien zu sehen. Besonders geehrt werden neben Regielegende John Ford auch Schauspieler Viggo Mortensen und der heuer verstorbene Filmemacher Harun Farocki. Das diesjährige Motto lautet "Keeper of the flame".

Northmen - A Viking Saga

Mit "Northmen - A Viking Saga" bringt der Schweizer Regisseur Claudio Fäh ein wuchtiges Filmabenteuer auf die Leinwand. Ab 23. Oktober im Kino.

Teenage Mutant Ninja Turtles

Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo sind zurück auf der großen Leinwand. Es ist dies die vierte Realverfilmung einer vor 30 Jahren ins Leben gerufenen US-Comicreihe. Ab 16. Oktober im Kino.

The Equalizer

Superstar Denzel Washington macht als eiskalter Racheengel Jagd auf Verbrecher. Ab 9. Oktober im Kino.

Dracula Untold

Wie und wieso wurde Dracula eigentlich zum Vampir? Diese Frage beantwortet jetzt "Dracula Untold" mit "Fast & Furious"-Star Luke Evans in der Titelrolle. Ab 2. Oktober im Kino.

Otto Waalkes in "Der 7bte Zwerg"

Am 26. September starten Otto und seine muntere Zwergentruppe in ein neues Abenteuer. Mit animierten Figuren wird diesmal das Märchen von "Dornröschen" völlig neu interpretiert.

Hercules

Dwayne Johnson spielt den mythologischen Halbgott gekonnt und mit viel Ironie. Kinostart Österreich ist der 4. September.

71. Filmfestspiele Venedig

Die 71. Internationalen Filmfestspiele Venedig sind am 27. August offiziell eröffnet worden. Zum Auftakt wurde die Komödie "Birdman" des Mexikaners Alejandro Gonzalez Inarritu gezeigt.

Tom Cruise dreht "Mission: Impossible 5" in Wien

Hollywoodflair in der österreichischen Hauptstadt. Ende August macht der Superstar mehrere Tage lang Wien zum Schauplatz des Actionfilms "Mission: Impossible 5". Drehorte sind for allem die Oper und die U-Bahnstation Schottenring. Der Film kommt Ende 2015 in die Kinos.

Guardians of the Galaxy

Ab dem 28. August retten in der Marvel Comicverfilmung die schrägsten Helden des Universums die gesamte Galaxie.

The Expendables 3

Ab dem 21. August sorgen Sylvester Stallone und seine alternde Söldnertruppe wieder für bleihaltige Luft und jede Menge Action im Kino.

Lucy

Scarlett Johansson spielt ab dem 14. August eine Drogenkurierin, die sich nach einer ungewollten Überdosis in einen Supermenschen verwandelt.

Planet der Affen: Revolution

Ein Virus hat die Menschheit beinahe vollständig ausgerottet. Da treffen einige der wenige Überlebenden auf das intelligente Affenvolk rund um Ceasar. Das Misstrauen auf beiden Seiten ist von Anfang an groß. Kann ein Krieg verhindert werden? Das phänomenale Affen-Action-Theater startet bei uns am 7. August.

Drachenzähmen leicht gemacht 2

Seit dem ersten Teil des Animationsspektakels hat sich viel getan. Drachenrennen ist nun die neue Lieblingssportart der Wikinger. Der junge Hicks aber setzt sich gern ab und erkundet mit seinem Drachen Ohnezahn die Umgebung. Als dann ein Bösewicht auftaucht, der die Kraft der Drachen missbrauchen will, ist das der Beginn eines großen Abenteuers. Starttermin: 24. Juli 2014

Transformers 4: Ära des Untergangs

Auch im vierten Teil der Roboter-Saga gibt es Non-Stop-Action, laute Explosionen und gigantische Kampfschlachten. Doch Regisseur Michael Bay, der bereits für die ersten drei Teile, verantwortlich war, hat auch Neues zu bieten. Neben den Autobots kommen Dinobots-Saurier ins Spiel. Statt Shia LaBeouf steht nun Mark Wahlberg als menschlicher Weltenretter vor der Kamera. Das Action-Spektakel führt nach Kämpfen in den USA erstmals nach China. Starttermin: 17. Juli 2014.

Maleficent - Angelina Jolie als böse Fee

Das Märchen von "Dornröschen" kennt jeder. Doch was ist mit der bösen Fee? Warum ist sie so wütend und gemein, dass sie die Prinzessin kurz nach ihrer Geburt verflucht? "Maleficent - Die dunkle Fee" geht dieser Frage auf den Grund. Angelina Jolie ist als böse Fee furcht- und mitleidserregend zugleich. Starttermin: 29. Mai 2014.

Edge of Tomorrow

In einer nicht weit entfernten Zukunft wird die Erde von einer technologisch weit überlegenen und Alienrasse regiert, den zerstörerischen und tyrannischen Mimics. Als sich Major Bill Cage (Tom Cruise) den bösartigen Kreaturen während eines Einsatzes stellt, wird er schon nach kurzer Zeit getötet. Anstatt zu sterben, gerät er jedoch in eine Zeitschleife, die ihn den Tag des Gefechts immer wieder aufs Neue erleben lässt. So kann er den Kampf gegen die Kreaturen immer wieder trainieren. Schon bald kämpft er Seite an Seite mit Rita Vrataski (Emily Blunt) von den Special Forces und beginnt, neue Hoffnung auf Rettung für die Erde zu schöpfen.Starttermin: 29. Mai 2014

Wolverine als Zeitreisender

Das Original-Team der "X-Men"-Saga trifft auf die junge Generation aus dem Prequel "X-Men: Erste Entscheidung" - und Hugh Jackman gibt zum siebten Mal den Wolverine. Killer-Roboter machen Jagd auf Mutanten - und Wolverine soll in der Vergangenheit verhindern, dass die Sentenels überhaupt geschaffen werden. Starttermin: 22. Mai 2014

Godzilla

60 Jahre nach Godzillas erstem Leinwandauftritt fält mit den insektenähnlichen Mutos möglicherweise ein noch größerer Feind über die Menschheit her. Sie ernähren sich von nuklearem Abfall und auch den auf sie gerichteten Atomsprengköpfen. Da scheinen die Einwohner der am übelsten gebeutelten Stadt San Francisco und Godzilla plötzlich auf einer Seite zu kämpfen. Starttermin: 15. Mai 2014

"Amazing Spider-Man 2" - Ein Superheldenfilm als junges Liebesdrama

Geschmeidig und mit der Unbekümmertheit eines Skaterboys geht Spider-Man im zweiten Teil des Reboots auf Verbrecherjagd. Dass ihm etwas passieren könnte, ist für den Superhelden nicht denkbar, und dennoch kämpft er schwer mit seinen inneren Zweifeln und der Angst, dass seiner Freundin etwas zustoßen könnte. Letztendlich lebt in "Amazing Spider-Man 2" (ab 17. April im Kino) aber die Hoffnung.

"Lego Movie" - Rebellen aus Plastik gegen das Bauklötzchen-Diktat

Das in den USA mega-erfolgreiche Bauklötzchen-Abenteuer "The Lego Movie" ist für den dänischen Spielzeugriesen hundert Minuten Image-Werbung vom Feinsten. Überrascht aber mit Witz und Selbstironie. Am Freitag (11.4.) startet der 3D-Film in den österreichischen Kinos.

"Im Zweifel schuldig" - Österreichische Doku über US-Justizskandal

Das amerikanische Justizsystem hat einen durchaus zweifelhaften Ruf. Allein 2012 saßen laut dem Magazin "New Yorker" mehr Menschen unter US-Justizaufsicht als in den Gulags unter Stalin zum damaligen Höhepunkt - allein 30.000 Häftlinge davon zu Unrecht, schätzt das Center on Wrongful Convictions in Chicago. Einem dieser Fälle widmet sich die Doku "Im Zweifel schuldig" (ab 4. April im Kino).

"Rio 2": Die gefiederte Ara-Familie packt das "Dschungelfieber"

Nachdem die beiden letzten Spix-Ara Blu und Jewel im ersten Teil der Animationskomödie "Rio" mit der Rettung ihrer Art beauftragt wurden, warten nun im brasilianischen Dschungel die nächsten Abenteuer auf die mittlerweile fünfköpfige Vogelfamilie. Mit "Dschungelfieber"präsentiert Regisseur Carlos Saldanha eine Fortsetzung, die mit viel Musik und farbenfrohen Szenen nahtlos an Teil eins anknüpft.

"Return of the First Avenger": Chris Evans ist erneut Captain America

In seinem zweiten Leinwandabenteuer trifft Marvels Supersoldat (Chris Evans) auf einen besonders mysteriösen Gegner: den Winter Soldier. Nur gut, dass Captain America in "The Return of the First Avenger" Unterstützung erhält von einer extrem lässigen Scarlett Johansson und eines dem Film Tiefe verleihenden Robert Redford. Ab 27. März ist der 3D-Streifen in den heimischen Kinos zu sehen.

"Die Bücherdiebin": Bestsellerverfilmung über die Macht der Worte

Im Jahr 2005 hatte der Australier Mark Zusak "Die Bücherdiebin" ("The Book Thief") veröffentlicht. Der Roman eroberte die Bestsellerlisten und die Kritiker gleichermaßen. Brian Percivals ("Downtown Abbey") einfühlsame Verfilmung der Geschichte über das ganz normale Alltagselend und das Überleben der Deutschen während des Dritten Reiches ist nun ab 13. März im Kino zu sehen

"Non Stop": Liam Neeson gerät in luftiger Höhe in Vollstress


Auch der routinierteste Cop gerät mal unter Druck. Aber was, wenn die Stresssituation immer dramatischer wird? Wenn ein Mensch nach dem anderen ermordet wird und der Täter in greifbarer Nähe sitzt - aber nicht zu fassen ist? Diese Grenzerfahrung, in der alle verdächtig sind, macht Air Marshal Bill Marks alias Liam Neeson im Film "Non Stop". Ab 14. März im Kino.

"Monuments Men": George Clooney als Kunstretter

Was für ein wunderbarer Filmstoff! Eine Sondereinheit aus Kunsthistorikern wird am Ende des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland geschickt, um die größten Meisterwerke der Kunst vor den Nazis zu retten. Hollywoodbeau George Clooney verfilmte die wahre Geschichte der "Monuments Men" (ab 20. Februar im Kino) mit unzähligen Stars, doch im Gegensatz zu den einstigen Helden ist ihm kein Erfolg beschert.

"Vaterfreuden": Schweighöfer geht ein Frettchen auf den Sack

Matthias Schweighöfer ist mehr als nur einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler - er ist eine Marke. Mit seinen Filmen hat er sich zum Experten für leichte Romantikkomödien gemacht. Wo Schweighöfer draufsteht, ist auch Schweighöfer drin. Das gilt auch für "Vaterfreuden". Ab 7. Jänner im Kino.

Derbe Sprüche und Machotum: "Anchorman - Die Legende kehrt zurück"

Ron Burgundy - ein Großkotz, wie er im Buche steht. Mit Föhnfrisur, Schnauzer und selbstsicherem Dauergrinsen hat er es als Nachrichtensprecher weit nach oben geschafft. Doch diese Zeiten sind vorbei. Nach dem ersten Teil der überdrehten Kinokomödie von 2004 kommt Will Ferrell mit "Anchorman - Die Legende kehrt zurück" am Freitag ein zweites Mal ins Kino - mit derbem Humor und fiesen Sprüchen. Ab 31. Jänner im Kino.

"Und Äktschn!": Polt erobert mit Hitler die Kinoleinwand zurück

"Homefront": Jason Statham greift wieder durch

Da konnte eigentlich kaum etwas schiefgehen: Schauspieler Sylvester Stallone schreibt das Drehbuch, Actionspezialist Jason Statham spielt die Hauptrolle, ein versierter Routinier wie Gary Fleder ("Denn zum Küssen sind sie da") übernimmt die Regie, und die meisten Rollen sind prominent besetzt. Das alleine reicht aber nicht immer, wie "Homefront" leider zeigt. Ab 24. Jänner in den heimischen Kinos.

Wölfe im Bankenzirkus: Martin Scorseses "The Wolf of Wall Street"

Zwergenweitwerfen, Nutten-Zirkus und Büro-Orgien: Der einstige Lebensstil des Wertpapierbetrügers Jordan Belfort ist zu hanebüchen, um ihn zu erfinden. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio bringen die wahre Geschichte mit „The Wolf of Wall Street“ auf die Leinwand und zeichnen in ihrer fünften Zusammenarbeit ein verstörendes Sittengemälde einer von Gier regierten Gesellschaft. Ab 17. Jänner im Kino.

Spießer trifft Proll: Derbe deutsche Action-Komödie "Nicht mein Tag"

Till Reiner (Axel Stein) führt ein geregeltes Leben als Bankangestellter, Vater eines kleines Sohnes, Ehemann und Neubaubesitzer. Doch dann tritt Nappo (Moritz Bleibtreu) in sein Leben, ein Kleinganove, der ihn erst zur Geisel, dann zum Komplizen und schließlich zum Kriminellen macht. Peter Thorwarth hat den Roman "Nicht mein Tag" vom "Stromberg"-Autor Ralf Husmann verfilmt. Ab 17. Jänner im Kino.

"12 Years a Slave" - Atemberaubendes Sklavendrama von Steve McQueen

Würdevoll trotz entwürdigender Umstände, menschlich auch angesichts eines unmenschlichen Schicksals: Wie Regisseur Steve McQueen in "12 Years a Slave" (ab 17.1. im Kino) die Geschichte des Solomon Northup, der 1841 für zwölf Jahre in die Sklaverei verschleppt wurde, inszeniert, ist packend, ergreifend, brutal und nur schwer anzusehen. Und völlig verdient für hohe Kinoehren in Hollywood vorgesehen.

"Zwei vom alten Schlag"

Wenn Sylvester Stallone und Robert de Niro gemeinsam in den Ring steigen, trifft Rocky Balboa auf Jake LaMotta. Die Komödie "Zwei vom alten Schlag" von Peter Segal nimmt die Spur der Filmfiguren aus den legendären Boxfilmen "Rocky" und "Wie ein wilder Stier" auf und ist an vielen Stellen originell und witzig. Insgesamt bleibt es ab 10. Jänner bei einem eher sanften Schlagabtausch im Kino.

Stummer Überlebenskampf: Starker Robert Redford in "All Is Lost"

Man weiß kaum etwas über den Mann, der alleine ums Überleben kämpft, nicht einmal den Namen. Nur so viel gibt das fesselnde Survival-Drama preis: Ein Skipper treibt mitten im Indischen Ozean auf seiner leckgeschlagenen Segeljacht "Virginia Jean". Er spricht kaum ein Wort, nur einmal kommen ein Fluch über die Lippen und ein verzweifelter SOS-Ruf. Ab 10. Jänner läuft "All Is Lost" im Kino.

Rise Up & Dance

Am 19. März kommt wieder ein heimischer Film in die Kinos der mit einer Star-Bsetzung aufwartet. Mit dabei sind neben Marold der ehemalige DSDS-Kanididat Vinzenz Wagner, Marian Shaki und Lukas Plöchl. Mit viel Herz und Liebe tanzen sich die Stars dabei in das Herz ihrer Fans. Markus, (Vinzenz Wagner), ein junger Bergbauernsohn verliebt sich in die schöne Studentin Romi (Marjan Shaki, Dancing Star Finalistin 2013). Durch ihre gemeinsame Leidenschaft zum Tanzen verwirklichen sie ihre Träume. Felix, (Lukas Plöchl), ist Markus Tanzkonkurrent - gegen ihn tritt er im Finale an.  Beate, (Larissa Marolt) spielt eine "Spendensammlerin", die im Ort von Markus die Bewohner raffiniert über den Tisch zieht.

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