Ostbahn-Abschied mit Lesebrille

"Geheim"-Konzerte in Wien

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Ostbahn-Abschied mit Lesebrille

Rock. Es war als CD-Präsentation angedacht und endete doch als Mammut-Konzert – 3 Stunden Show mit 13 Zugaben! Sonntag und Montag ließ Willi Resetarits anlässlich des 10. Todestages von „Trainer“ Günter Brödl (starb am 10. 10. 2000) im Wiener Orpheum ein letztes Mal den Ostbahn Kurt auferstehen.

Comeback nach 7 Jahren
Die 800 Fans (ausverkauft) wurden dabei hart auf die Probe gestellt: nach salbungsvollen Worten von Resetarits und der Plattenfirma drohte man, das soeben veröffentlichte Gesamtwerk Ostbahn-Box (15 CDs!) in voller Länge zu spielen. Doch schon nach I brauch kan Doktor fiel der Vorhang und Ostbahn legte mit Neiche Schoin, Rendezvous und Wirklich woa live los. Das erste Konzert nach sieben Jahren Pause!

Lesebrille
Nach drei Songs tauschte er die legendäre schwarze Sonnenbrille gegen eine Lesebrille und mutierte dadurch wieder zu Willi Resetarits. Es folgte eine feine und vor allem unpeinliche Huldigung, bei der es trotz Songbuch-Hilfe vom Notenständer bei Klassikern wie Feuer oder Arbeit zu jeder Menge Text-Aussetzern kam.

Keine Tour
Setzte Ostbahn beim Revival als Band eine Mischung aus Chefpartie und Combo ein, so wird es keine weiteren Konzerte geben. Die von Fans wie Veranstaltern erhoffte Österreich-Tournee hat Resetarits abgelehnt. Ostbahn lebt stand zwar auf den neuen T-Shirts. „Aber nur in seinen Liedern“ erklärte Ostbahn zum Finale und setzte mit dem Spring-steen-Cover Blattschuß den Schlusspunkt.

Autor: zet
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