Fröhlich taucht ab

Fröhlich taucht ab

Menowin-Manager zeigt seine Wunden

Die Story sorgt auch einen Tag nach Bekanntwerden weiter für Aufregung: Deutschland sucht den Superstar-Kandidat Menowin Fröhlich (22) soll seinen Ex-Eventmanager Helmut Werner (25) tätlich angegriffen haben. Folge: Ein vier Zentimeter großes Cut auf der Stirn, das zusammengeflickt werden musste und ein abgebrochener Schneidezahn.

Auf Fotos zeigt der Eventmanager nun seine Verletzungen. „Ich habe noch immer einen Brummschädel“, klagt Werner im Gespräch mit ÖSTERREICH. Am Dienstag hätte Menowin erstmals zu der „Prügel-Causa“ Stellung nehmen sollen. Im bayerischen Webradio GaGa.fm wollte er um 15 Uhr „on air“ gehen. Einzig: Menowin wurde ein Maulkorb verpasst. Er erschien nicht, stattdessen schickte er seinen DJ.

DJ R.: „Polizei, Presse und TV? Ein seltsamer Zufall!“
„Wir hatten am Samstag einen Auftritt in Ludwigshafen. Plötzlich tauchte die Polizei auf, gleich danach Presse und TV. Das sind schon sehr seltsame Zufälle!“, wundert sich der DJ und führt fort: „Das sah alles nach einem abgekarteten Spiel aus. Wenn man ein bisschen mitdenkt, ist eigentlich jedem klar, dass das von vorne bis hinten nicht passt!“

So weit, so wirr. Was genau vorgefallen ist, konnte er aber auch nicht berichten. Laut Werner soll sich der Angriff vor einem Auftritt in St. Gallen (Schweiz) vor zehn Tagen ereignet haben. Auslöser des Kopfstoßes: ein Streit über geplatzte Termine und angeblich unterschlagenes Geld (es gilt die Unschuldsvermutung).

Anhängerschaft schrumpft
Indessen schrumpft die Zahl der Menowin-Fans stetig. Und diejenigen, die ihm treu bleiben, wundern sich auf Menowins Facebook-Fanseite über sein Verhalten.

Gut möglich, dass der Sänger bereits von der deutschen Justiz eine „Einladung“ bekommen hat, um sich zu all den vorgefallenen Dingen zu äußern. Der DSDS-Star ist derzeit auf Bewährung. Seine Polizeiakte umfasst 29 Einträge.

Für seine Sicht der Dinge würden sich zumindest seine Fans sehr interessieren. Doch Fröhlich befindet sich auf Tauchstation. Auch auf Anrufe von Noch-Booking-Agent Richard Lugner reagiert der Ingolstädter nicht.

Fest steht: Menowin Fröhlich und Helmut Werner werden einander wiedersehen – aber nur noch vor Gericht. „Ich bin vom Menschen Menowin total enttäuscht!“

Lugner: "Er soll Vertrag erfüllen"

Noch bis Ende des Monats läuft der Vertrag zwischen Menowin Fröhlich und den Lugners. Was danach mit dem gefallenen DSDS-Star passiert, interessiert Familien-Capo Richard Lugner nur noch wenig – ihm geht es viel mehr darum, dass sein Künstler die restlichen Termine einhält.

„Ich hoffe, dass er bis Ende Juli alle ausgemachten Auftritte absolviert und den Vertrag erfüllt. Denn das ist auch eine seiner Bewährungsauflagen. Wenn er das nicht macht, kann es sein, dass er wieder in den Knast wandert!“, sagt Lugner im Gespräch mit ÖSTERREICH.

Fast zeitgleich verlautbarte Menowins DJ im Radio, dass Fröhlich nur noch einen der vereinbarten Auftritte absolvieren will. Dann würde Fröhlich wieder eine Haftstrafe blühen. Vorbei scheinen somit die Zeiten, in denen der DSDS-Star fast wie ein Familienmitglied bei den Lugners war.

Schön langsam verliert selbst der gutmütige Baumeister seine Geduld: „Er stellt sich tot – wir wissen nicht, wo er sich befindet. Wir haben seit Tagen keinen Kontakt mehr!“

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