Der Auftaktschuss für das große Fußballfest ist gelungen – und wie! Die über 83.000 Sportverrückten im legendären Aztekenstadion machten von Beginn an mit viel Lärm Dampf und sahen einen souveränen 2:0-Erfolg von Mexiko gegen Südafrika.
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21:06 in Wien, 13:06 in Mexiko-Stadt, läutete ein Pfiff das Spektakel ein. Nur acht Minuten später ging es unter tosendem Jubel wieder an den Mittelkreis. Nach einem schlampigen Ballverlust von Yaya Sithole am eigenen Strafraum stand Mexikos Julián Quiñones mit nur einem Haken plötzlich alleine vor dem Tor und knallte den Ball ohne großes Zögern zwischen die Beine des Keepers Ronwen Williams - 1:0, der WM-Torreigen war eröffnet (9.)!
Mexiko überlegen
Mit 60 Prozent Ballbesitz in den ersten 15 Minuten sowie einer Topchance von Stürmer Raul Jimenez nach nur vier Minuten war die Führung nur folgerichtig. Und der Zug von "El Tri" rollte weiter, die Südafrikaner fanden gegen das Pressing kein Mittel. So küsste der Innenrist-Abschluss von Torschütze Quiñones kurz vor der Pause noch das linke Aluminium (42.). Der mexikanische Strafraum hingegen war nur ein Nebenschauplatz, "Bafana Bafana" musste mit nur einem ungefährlichen Schuss aufs Tor in die Katakomben, ein völlig neues Gesicht war in den zweiten 45 Minuten gefordert.
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Mexiko konnte sich nur einen Vorwurf machen: die Chancenauswertung. Beinahe ident zum ersten Treffer standen sie 30 Sekunden nach Wiederanpfiff frei vor dem Kasten. Brian Gutiérrez betätigte den Abzug aber einfach nicht (45.). Der 22-Jährige stand nur kurz danach wieder im Mittelpunkt, ebenso wie Sithole, der einen rabenschwarzen Tag erwischte. Gutiérrez lief von der Mittellinie alleine auf den südafrikanischen Kasten, Sithole wusste sich nicht mehr zu helfen und legte ihn kurz vor der Box - Rot (49.)! Ein Comeback rückte in weite Ferne.
WM-Auftakt: Mexiko gegen Südafrika
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Den Deckel drauf machen konnte Jimenez bereits in der 67. Minute: Die Gastgeber bekamen wieder zu viel Zeit, Robert Alvarado zirkelte eine zauberhafte Flanke an die zweite Stange und Mexikos Starstürmer musste nur noch den Kopf hinhalten. Der Gastgeber überzeugte durchgehend, die Südafrikaner glänzten nur noch mit Rot nach einer klassischen 'Watschn' von Zwane (84.).
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