Die heftigen Unruhen in Frankreich treiben auch den Verantwortlichen der NFL die Sorgenfalten auf die Stirn. Kommende Woche soll im Stade de France in Paris das erste Spiel der besten Football-Liga der Welt in Frankreich über die Bühne gehen.
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Zeitgleich halten die heftigen Proteste die Exekutive in Frankreich in Atem. Auch am Sonntag droht landesweit wieder eine brutale Krawall-Nacht. Zeitgleich laufen allerdings die Vorbereitungen auf den Hit zwischen den New Orleans Saints und Pittsburgh Steelers am kommenden Sonntag (ab 15.00 Uhr, live auf Sky & RTL) auf Hochtouren.
Die Saints werden sogar schon Sonntagnacht nach ihrem Spiel gegen die New York Giants nach Europa reisen, um fit für den Showdown kommende Woche zu sein. Da hat man allerdings noch nicht mit den Ausschreitungen in der ganzen Stadt gerechnet. Dennoch soll die Reise, wie geplant, stattfinden.
Enge Zusammenarbeit mit Behörden
"Wir arbeiten eng mit den lokalen Behörden zusammen", heißt es in einer Stellungnahme seitens der NFL, die die Situation und die nötigen Sicherheitsvorkehrungen genau beobachtet. Weiters heißt es: "Wir halten die beiden Vereine über die Situation am Laufenden. Seitens der Liga hat es bisher keinen Einfluss auf das Spiel."
Sollte das Match dennoch nicht ausgetragen werden, droht allerdings ein totales Termin-Chaos. Die Saints haben zwar in der darauffolgenden Woche spielfrei, die Steelers müssen allerdings bereits wieder in den USA gegen die Cleveland Browns ran.
Verlegung wäre möglich
Eine Verlegung des Spiels wäre allerdings ebenfalls möglich. Bereits 2018 verlegte man die Partie zwischen den Kansas City Chiefs und Los Angeles Rams kurzfristig von Mexiko City nach Los Angeles, weil im Nachbarland die Rasenbedingungen derartig schlecht waren, dass man keine andere Wahl hätte.
Welche Städte als Ausweich-Stadion in Frage kommen würden, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt, gut möglich, dass man aber ein viertes Spiel in London austragen würde. Für die Teams und Verantwortlichen wäre es eine vergleichsweise kurze Reise, wie mit den tausenden Fans, die Tickets für das Spiel erworben haben, umgegangen wird, könnte allerdings erneut für einen Aufschrei sorgen.
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