Bis Ende 2027
Atelier Augarten wird endlich saniert
Wie die Burghauptmannschaft Österreich (BHÖ) am Donnerstag via Aussendung mitteilte, wird das historische Gebäudeensemble in den kommenden Monaten "technisch, funktional und energetisch erneuert und zu einem zeitgemäßen Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft weiterentwickelt". Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.
Die Liegenschaft an der Augarten-Ecke Scherzergasse/Lampigasse war ursprünglich für den Bildhauer Gustinus Ambrosi errichtet worden, der am Standort nicht nur arbeitete, sondern dessen Werk ab den späten 1970er-Jahren hier auch viele Jahre lang ausgestellt wurde. Ab 2012 mietete sich Francesca Habsburg mit ihrer Stiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21) in die Räumlichkeiten ein. Sie zog fünf Jahre später wieder aus. Seit einigen Jahren steht das Gebäude leer, im Vorjahr hatte es kulturelle Zwischennutzungen gegeben.
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"Mit der Generalsanierung schaffen wir die Grundlage dafür, das Atelier Augarten dauerhaft als offenen Ort für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Austausch zu etablieren. Gleichzeitig bewahren wir ein Stück baukulturelles Erbe und entwickeln es behutsam für die Anforderungen der Zukunft weiter", wird Burghauptmann Reinhold Sahl zitiert. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das Atelier Augarten Raum für Ausstellungen, Veranstaltungen, künstlerische Produktionen, wissenschaftlichen Austausch und internationale Kooperationen genützt werden. Ergänzt werde das Nutzungskonzept durch ein gastronomisches Angebot.
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