Alarm für Winzer

Aufrüsten gegen Reben-Schädling aus den USA

Die Amerikanische Rebzikade.
Die Amerikanische Rebzikade. © ORF
Niederösterreich zieht die Notbremse: Die Landesregierung hat am Dienstag eine Verordnung zur Bekämpfung der Amerikanischen Rebzikade beschlossen.
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Der Schädling gilt als Überträger der gefürchteten Rebenkrankheit "Goldgelbe Vergilbung", die bereits in der Steiermark und im Burgenland schwere Schäden verursacht hat.

Die Krankheit lässt Rebstöcke langsam absterben

Die Blätter verfärben sich gelb oder rot, rollen sich ein und die Pflanzen gehen schließlich ein. Besonders gefährlich: Die Rebzikade kann mehrere hundert Meter pro Jahr zurücklegen und so die Krankheit rasch verbreiten.

Rigide Maßnahmen sind jetzt gefordert

Noch ist Niederösterreich verschont geblieben. Weil die Seuche aber bereits in Nachbarregionen sowie in Tschechien und der Slowakei auftritt, steigt die Sorge vor einer Einschleppung.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) kündigt deshalb entschlossene Maßnahmen an. Befallene Rebstöcke müssen umgehend gerodet und entfernt werden. Zusätzlich sind verstärkte Kontrollen, Beratungen und Informationskampagnen für Winzer, Gemeinden und private Rebenbesitzer geplant.

Der Appell ist klar: Schon ein einziger infizierter Rebstock kann zur Gefahr für ganze Weinbaugebiete werden. Ziel ist es, Niederösterreichs Weinbau vor einer Ausbreitung des gefährlichen Schädlings zu schützen.

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