1,7 Mio € Schaden!

Ausgeforscht: Lernmuffel (15) zündete Schule an

Feuerwehrmann mit Atemschutzmaske vor eingeschlagener Glastür nach einem Brand.
© Foto Kerschi/FF Ansfelden
Weil er in mehreren Fächern vor einem Fünfer stand und deshalb keine Lust hatte, dass am Elternsprechtag die Wahrheit rauskam, setzte ein 15-Jähriger mit zwei Molotowcocktails die Schule in Brand.
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OÖ. Nach der Brandstiftung in der Mittelschule Haid 1 in Ansfelden im Bezirk Linz-Land im April hat die Polizei - nicht zuletzt nach penibler Auswertung von Aufnahmen aus einer Überwachungskamera - den mutmaßlichen Täter ausgeforscht. Der Bursche stellte sich jetzt selbst und legte auch ein Geständnis ab.

Zwei Feuerwehrleute stehen vor einem verrauchten Eingang, gelbe Schläuche liegen am Boden.
15-Jähriger warf zwei Brandsätze - 1,3 Miollionen Euro Schaden. © Foto Kerschi/FF Ansfelden

Der 15-jährige Viertklässler hatte demnach in der Nacht eine Seitentür eingeschlagen und zwei selbst gebastelte Brandsätze in den Eingangsbereich geschmissen. Das dadurch entfachte Feuer breitete sich zum Glück nicht aus, allerdings entstanden durch den massiv um sich greifenden Rauch und Ruß Schäden, die nur durch eine aufwändige Sanierung behoben werden konnten und kosteten laut Stadtverwaltung 1,7 Millionen Euro.

Das Motiv für den Teenie, dem strafmündig eine Haft von bis zu 5 Jahren droht und der sich und seinen Eltern enorme finanzielle Probleme bereitet hat: Er wollte aus einem ganz bestimmten Grund ein paar Tage schulfrei haben, weil er in mehreren Fächern ein Fünfer-Kandidat war. Damit das daheim nicht herauskam, wollte er, dass der Elternsprechtag gecancelt wird.

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