Bei Abgang

Bayern wollen WM-Star als Olise-Ersatz

Kylian Mbappé jubelt mit Mitspielern im blauen Frankreich-Trikot beim WM-Spiel im Stadion.
© FIFA via Getty Images
Rund um Bayern-Superstar Michael Olise gibt es Aufregung: Der Franzose flirtet mit Real Madrid. Die Münchner rüsten sich bereits für einen möglichen Abgang.
OE24 auf Google bevorzugen

Der 24-jährige Michael Olise soll seinen Teamkollegen bei der WM bereits in der Kabine gesagt haben, dass er gerne nach Madrid wechseln würde. Obwohl der FC Bayern München aktuell alle Angebote kategorisch ablehnt, stellt man sich an der Isar bereits auf ein mögliches Szenario ohne den Offensivmann ein. Olise besitzt in München noch einen Vertrag bis 2029, den die Verantwortlichen am liebsten verlängern würden. In diesem Fall würde der Franzose zu den Topverdienern aufsteigen. Sollte Olise eine Verlängerung jedoch ablehnen, müsste sich der Klub spätestens ab 2027 mit einem Verkauf beschäftigen, um eine hohe Ablösesumme zu erzielen.

Drei Bayern-Spieler feiern mit Pokal und Goldmedaillen nach dem DFB-Pokalfinale im Stadion.
© Getty Images

Möglicher Ersatz aus Paris

Für diesen Fall existiert beim FC Bayern bereits ein Nachfolger-Plan. Die Münchner haben Bradley Barcola von Paris Saint-Germain im Blick. Im Podcast "Bayern-Insider" äußerten sich BILD-Fußballchef Christian Falk und Chefreporter Heiko Niedderer zu diesem Thema. Christian Falk erklärte dazu: "Ein paar Wenns und Abers: Wenn Olise nicht verlängert, und Barcola nächsten Sommer noch auf dem Markt ist, dann hat er nur noch ein Jahr Vertrag, dann geht die Ablöse natürlich dementsprechend runter. Bayern würde viel Geld für Olise kassieren können, und dann wäre dieser Wechsel machbar. Das beobachtet der FC Bayern."

Situation bei Paris Saint-Germain

Bayern zeigte schon in der Vergangenheit Interesse am 23-jährigen Barcola, doch seine derzeitige Lage in Frankreich könnte eine Chance bieten. Bei PSG teilt er sich den Stammplatz mit Doué und sitzt häufig auf der Ersatzbank. Falk schilderte die Bedingungen vor Ort: "Er teilt sich ja so ein bisschen den Stammplatz mit Doué, kommt bei Paris oft von der Bank. Aufgrund der Situation, dass er keinen richtigen Stammplatz hat, gibt es da immer wieder die Diskussionen, ob er geht oder nicht. Ich habe gehört, bei Paris sind die Vertragsgespräche auf Eis gelegt worden. Paris möchte verlängern, er hat Vertrag bis 2028. Er sagt nein, er will erst mal sehen, wie sich die Situation entwickelt. Es gibt Interessenten wie Liverpool oder Arsenal, PSG ruft aber 150 Millionen Ablöse auf, das schreckt selbst die Engländer etwas ab."

Gehalt und offene Zukunft

Aktuell verdient Barcola in Paris rund 7 Millionen Euro brutto. Beim FC Bayern könnte er sein Gehalt verdoppeln. Wie sich die Lage weiter entwickelt, hängt von den kommenden Vertragsgesprächen ab.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden