Sieg über die Flammen

"Brand aus!" im Föhrenwald

Ein Feuerwehrmann löscht mit einem Schlauch Glutnester auf einem abgebrannten Feld.
© ORF
Nach fünf zermürbenden Tagen gibt es endlich Grund zum Jubeln: Die Feuerwehr konnte beim Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) am Sonntagabend "Brand aus" geben.
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Einer der größten Waldbrände, den das Land je gesehen hat, ist damit endgültig besiegt. Und das ist ein riesiger Erfolg für alle Beteiligten.

Fünf Tage Kampf, ein Erfolg

Auf einer Fläche von 100 Hektar tobten die Flammen, ausgelöst durch Munitionsteile aus einer stillgelegten Fabrik. Doch dank des unermüdlichen Einsatzes hunderter Feuerwehrleute konnte die Katastrophe eingedämmt werden.

Kämpfer mit Herz und Löschrucksack

Seit Mittwoch standen Hunderte Feuerwehrleute aus allen Teilen des Landes im Dauereinsatz. Mit bloßen Händen und Löschrucksäcken kämpften sie sich durch unzählige Glutnester im Waldboden. Mehrere Hubschrauber kreisten unermüdlich am Himmel und unterstützten die Bodentruppen aus der Luft. Ein wahres Kraftpaket an Einsatz, das sich nun endlich ausgezahlt hat.

Feuerwehr bezwingt Großbrand

Bereits seit Donnerstag war der Brand unter Kontrolle, doch erst am Sonntagabend fiel der erlösende Satz: "Brand aus." Zur Sicherheit hält das Bezirksfeuerwehrkommando Neunkirchen bis Donnerstag noch eine Brandwache.

Trotz Wind und Trockenheit gewinnt die Feuerwehr

Die Bedingungen waren alles andere als leicht: Trockenheit ließ die Flammen rasend schnell um sich greifen, und starker Wind facht das Feuer immer wieder neu an, wie Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas schildert. Selbst die Löschteiche im Föhrenwald waren leer – die Feuerwehr organisierte kurzerhand einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen. Ein logistisches Meisterstück, das zeigt: Wo ein Wille ist, ist auch ein Löschweg.

Rätsel um die Ursache gelöst

Auch die Brandursache ist mittlerweile mit größter Wahrscheinlichkeit geklärt. Munitionsteile einer stillgelegten Fabrik, die Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengt wurde, dürften sich selbst entzündet und das Feuer ausgelöst haben.

Fazit: Fünf Tage, hunderte Feuerwehrleute, sechs Hubschrauber und jede Menge Ausdauer – der Waldbrand von St. Egyden ist Geschichte, und Neunkirchen kann aufatmen.

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