WIE IN FRANKREICH
Diese Hitze-Anpassungen braucht Linzer City
Europa und auch Linz erleben die heißesten je gemessenen Sommermonate. In diesem Jahr wurden bis 10. August im städtischen Messnetz bereits 40 Hitzetage - darunter 10 Wüstentage- und 29 Tropennächte gemessen. Am 31. Juli wurden mit 39,7° C im städtischen Messnetz und 38,4° C bei der GeoSphere-Station neue Rekordwerte gemessen.
An Umsetzung hapert es
"Die Verantwortung liegt dabei auf allen politischen Ebenen. Aber auch innerhalb der Stadt müssen alle Ressortbereiche Verantwortung übernehmen", sagt Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne). Linz hat mit dem Klimaneutralitätskonzept und dem Klimaanpassungskonzept bereits wichtige Grundlagen geschaffen.
"Obwohl Maßnahmen bereits vor drei Jahren beschlossen wurden, liegen bei manchen bis heute keine Ergebnisse vor. Dazu gehören beispielsweise die Überarbeitung der 10-Punkte-Checkliste für Hochhäuser oder verkehrsberuhigende Maßnahmen. Es reicht nicht, gute Konzepte zu beschließen. Beschlüsse müssen auch von allen umgesetzt werden", macht Schobesberger Druck.
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Ältere Menschen, kranke Menschen und Kinder gehören zu den Gruppen, die durch extreme Hitze besonders gefährdet sind. Deshalb müssen laut Schobesberger die "Standards für klimaresiliente Stadt- und UGL-Gebäude" auf Basis der Erfahrungen dieses Sommers neu bewertet werden.
In Frankreich können sich isolierte Menschen – insbesondere ältere Personen – freiwillig in ein kommunales Verzeichnis eintragen lassen. Während einer Hitzewelle können diese Menschen gezielt kontaktiert werden. Sozialdienste oder auch Postboten können nach dem Rechten sehen. Schobesberger möchte Vergleichbares in Linz.
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