Aufrüstung

Hightech-Helfer für Niederösterreichs Feuerwehr

Die niederösterreichische Feuerwehr rüstet mächtig auf.
Die niederösterreichische
Feuerwehr rüstet mächtig auf.
© NÖ-Landesfeuerwehrverband.
Wenn Hochwasser ganze Orte bedroht oder Waldbrände außer Kontrolle geraten, wollen Niederösterreichs Feuerwehren künftig noch rascher und schlagkräftiger reagieren.
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Die Herausforderungen für die Einsatzkräfte werden immer größer. Vor allem nach den schweren Hochwasserereignissen der vergangenen Jahre rückt moderne Technik verstärkt in den Mittelpunkt. Der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband beobachtet deshalb neue Entwicklungen genau und setzt auf innovative Lösungen, um für künftige Katastrophen gerüstet zu sein.

Riesige Pumpe gegen Wassermassen

"Es stehen einige Investitionen an, etwa weitere Waldbrandfahrzeuge. Wir brauchen auch spezielle Fahrzeuge für große Bergungen. Auch unsere Kräne sind in die Jahre gekommen. Zudem ist die Tunnelbrandbekämpfung ein großes Thema geworden", so Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner gegenüber dem ORF.

Die neue Hochleistungspumpe schafft 50.000 Liter Wasser pro Minute weg.
Die neue Hochleistungspumpe schafft 50.000 Liter Wasser pro Minute weg. © Instagram/werkfeuerwehr_infraser

Eine wesentliche Maßnahme ist auch die Anschaffung einer neuen Hochleistungspumpe. Das Gerät, das im Herbst 2026 geliefert wird, kann bis zu 50.000 Liter Wasser pro Minute wegpumpen. Damit sollen gewaltige Wassermassen bei Hochwasser rascher bewältigt werden. Die Pumpe eignet sich zudem für Waldbrände und industrielle Brandeinsätze, bei denen Wasser über große Distanzen transportiert werden muss.

Roboter als moderne Helfer

In St. Pölten sollen künftig Roboter die Einsatzkräfte unterstützen. Die Maschinen können Aufgaben übernehmen, die für Menschen besonders gefährlich oder schwer zugänglich sind. Vor allem dort, wo selbst Drohnen an ihre Grenzen stoßen, sollen die neuen Helfer wertvolle Unterstützung leisten.

"Ich bin bei vielen kniffligen Situationen Einsatzleiter und ich bin froh, wenn ich in Zukunft einen Roboter hineinschicken kann und keine Menschen hineinschicken muss, wenn es lebensgefährlich wird", ergänzt St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ).

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