Schmerzen

"Hölle!" Ambros über OP-Pfusch und Qualen

Ambros
© zeidler thomas
Mit 74 Jahren steht Austropop-Star Wolfgang Ambros wieder auf der Bühne und geht auch in diesem Jahr auf große Tour. Doch der Weg zurück ins Rampenlicht war für den Musiker von grausamen gesundheitlichen Rückschlägen und unerträglichen Qualen geprägt, über die er nun so offen wie nie spricht.
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Die Leidensgeschichte von Wolfgang Ambros begann mit einem Eingriff, der ihm eigentlich Linderung verschaffen sollte. Nach einer Operation an der Wirbelsäule fingen die höllischen Qualen für den 74-Jährigen erst richtig an. Der schockierende Grund: Laut Ambros wurde bei dem medizinischen Eingriff ein Wirbel schlichtweg übersehen und brach in der Folge ab.

Unerträgliche Schmerzen

Der Musiker erinnert sich im Gespräch mit dem Magazin Die ganze Woche mit Schaudern zurück: "Die Schmerzen waren so unerträglich, dass es keine 'Sunseitn' mehr gab. Ich war so fertig, dass ich geglaubt habe, ich kann nicht mehr. Ich dachte, ich bin in der Hölle."

Wolfgang Ambros
© Getty Images

Leidensweg

Fast drei Jahre lang litt der Sänger unter den verheerenden Spätfolgen der missglückten Operation. Zwar hat Ambros das Gröbste heute überstanden, doch komplett beschwerdefrei geht er nicht durchs Leben. Die Altersschwelle markierte für ihn einen Wendepunkt: "Mit 50 war ich noch beisammen, aber ab Punkt 60 hat das alles angefangen." Vor allem das Gleichgewicht macht der Austropop-Ikone mittlerweile schwer zu schaffen, wodurch ihm viele alltägliche Dinge deutlich schwerer fallen als früher.

Trotz der Einschränkungen schöpft der 74-Jährige Kraft aus den kleinen Fortschritten des Alltags:

  • Die Mobilität: Er kann sich mittlerweile wieder eigenständig fortbewegen.
  • Die Hilfsmittel: Mit der Unterstützung seiner Gehsstöcke schafft er den Weg von A nach B sogar wieder in aufrechter Haltung.
  • Die Akzeptanz: Illusionen über eine vollständige Genesung macht er sich keine mehr. "Ich weiß natürlich, dass ich mir nichts erhoffen brauche. Es wird nicht mehr besser", zeigt sich Ambros realistisch.

Liebe zur Bühne

Aufgeben ist für das Stehaufmännchen der österreichischen Musikszene dennoch keine Option. Seine unbändige Leidenschaft für die Musik und die Verbindung zu seinen treuen Fans halten den Sänger am Leben und treiben ihn weiter an. "Aber das ist mir egal, solange ich meinen Beruf noch ausüben kann", stellt die Musik-Legende trotzig klar. Und so wird

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