Die WM-Abwesenden
Kvaradona & Lewa draußen! Diese Superstars verpassen die Mega-Endrunde
Das größte Turnier der Welt wirft seine Schatten voraus, doch die Liste der Abwesenden liest sich wie eine Weltauswahl. Besonders bitter hat es Georgiens Superstar Khvicha Kvaratskhelia erwischt. Der 25-jährige Flügelstürmer wirbelte Paris Saint-Germain heuer zwar zum zweiten Champions-League-Titel, schied in der Qualifikationsgruppe E hinter Spanien und der Türkei aber aus. Auch für Polens Rekordmann Robert Lewandowski ist der WM-Zug endgültig abgefahren. Nach dem bitteren Quali-Aus deutete der 37-jährige Torjäger, der in 165 Länderspielen unglaubliche 89 Tore für sein Heimatland erzielte, seinen Rücktritt an.
Italiens chronische Erfolglosigkeit geht weiter
Noch härter trifft es die stolze Squadra Azzurra, die zum dritten Mal in Folge bei einer Weltmeisterschaft komplett fehlt. Nach dem dramatischen Aus im Play-off gegen Bosnien und Herzegowina herrscht in Italien akute Systemkritik. Weltklasse-Keeper Gianluigi Donnarumma von Manchester City muss das Turnier ebenso von der Couch aus verfolgen wie das Inter-Duo Nicolo Barella und Alessandro Bastoni sowie Arsenal-Verteidiger Riccardo Calafiori. Aus österreichischer Sicht schmerzt der Blick auf zwei ehemalige Salzburger Bullen, die die Endrunde klar verpasst haben.
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Benjamin Sesko scheiterte mit Slowenien in der Gruppe B hinter der Schweiz und dem Kosovo deutlich und blieb im gesamten Qualifikationsverlauf ohne einen einzigen Treffer. Der 23-jährige Stürmer von Manchester United teilt dieses schmerzhafte Los mit Liverpool-Star Dominik Szoboszlai. Der ungarische Offensivmann verpasste gemeinsam mit seinem Klubkollegen Milos Kerkez das Ticket. Auch Afrika trauert um absolute Giganten: Die Elitetruppe aus Nigeria verpasste den Sprung zur Endrunde komplett, weshalb die Topleute Victor Osimhen von Galatasaray und Ademola Lookman von Atletico Madrid fehlen.
Bitteres Verletzungspech zerstört den WM-Traum
Neben dem Qualifikationsfrust schlug auch der Verletzungsteufel bei vielen Stars gnadenlos zu. DFB-Flügelstürmer Serge Gnabry von Bayern München zog sich Mitte April eine Adduktorenblessur zu und verpasst nach der WM 2018 und der Heim-EM 2024 das nächste Großereignis. Teamchef Julian Nagelsmann sprach von einer ganz bitteren Nachricht. Ähnlich brutal erwischte es Hollands Xavi Simons mit einem Kreuzbandriss im April und Frankreichs Premier-League-Knipser Hugo Ekitike, der nach elf Saisontoren für Liverpool mit einem Achillessehnenriss ausfällt. Auch die Brasilianer Rodrygo und Eder Militao von Real Madrid fallen mit schweren Muskelverletzungen aus.
Andere Nationen kämpfen dagegen mit purem Luxus. Während die verletzten Stars am Boden zerstört sind, sortierten die Teamchefs von Frankreich und Brasilien fitte Weltklasse-Spieler aus Leistungsgründen einfach aus. Bei den Franzosen erwischte es Khephren Thuram und Randal Kolo Muani, bei der Selecao wurden Stars wie Eduardo Camavinga, Joao Pedro oder Gabriel Jesus nicht für den finalen Kader berücksichtigt. Die Kaderdichte dieser Topfavoriten ist so enorm, dass für absolute Spitzen-Legionäre aus England und Spanien kein Platz im Aufgebot war.
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