In Wohnung

Lebensgefahr: Klimageräte lösten CO-Alarm in Wien aus

Mobile Klimageräte sollen den Alarm ausgelöst haben.
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Zwei Bewohner mussten nach dem Vorfall mit einer Vergiftung ins Spital.
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Wien. Ein gefährlicher Vorfall in Floridsdorf hat am Dienstagabend für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Nachdem bei zwei Personen im Krankenhaus eine Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung festgestellt worden war, wurden die Einsatzkräfte alarmiert. In einer Wohnung in der Schwaigergasse bestätigte sich der Verdacht rasch. Auch weitere Bewohner mussten vom Rettungsdienst untersucht werden, nachdem erhöhte Werte des gefährlichen Gases festgestellt worden waren.

Unsichtbare Gefahr durch Klimaanlagen

Auslöser des Zwischenfalls waren nach bisherigen Erkenntnissen zwei mobile Klimageräte in Kombination mit einer Gastherme. Durch die Geräte wurde Luft aus der Wohnung nach außen geleitet, wodurch ein Unterdruck entstand. Dieser verhinderte, dass die Abgase der Therme wie vorgesehen über den Rauchfang abziehen konnten. Stattdessen gelangten sie zurück in die Wohnräume. Die Feuerwehr öffnete sämtliche Fenster und belüftete die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter, um die gefährliche Gaskonzentration zu beseitigen.

Feuerwehr warnt vor tödlichem Risiko

Der Vorfall sorgt kurz vor der nächsten Hitzewelle für Besorgnis. Die Berufsfeuerwehr Wien warnt eindringlich vor dem gleichzeitigen Betrieb von mobilen Klimaanlagen und Gasthermen.

Kohlenstoffmonoxid ist farb- und geruchlos und bleibt daher oft unbemerkt. Gelangt das Gas in den Körper, kann es die Sauerstoffversorgung lebensgefährlich beeinträchtigen. Bei dem Einsatz standen 21 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.

Experten empfehlen regelmäßige Wartungen von Thermen und Rauchfängen sowie eine ausreichende Frischluftzufuhr während des Betriebs. Bereits Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit können erste Warnzeichen einer Vergiftung sein.

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